Analysen & Studien

Auch in stürmischen Zeiten: Die Quickies der Woche vom 19. Januar 2018!

Appinio Research 19.01.18 14:47

Auf allen Ebenen eine stürmische Woche: Die dritte Woche im Jahr 2018 beschert H&M Rasissmusvorwürfe, Trump einen Gesundheitscheck und Deutschland einen heftigen Sturm. 

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Rassismus bei H&M?

Anfang Januar sorgte der Modekonzern H&M für Empörung: Auf seiner Website war ein dunkelhäutiger Fünfjähriger abgebildet, der einen Pullover mit der Aufschrift »Coolest Monkey in the Jungle« trug. Daraufhin regnete es heftige Kritik: »Affe« sei eine rassistische Bezeichnung für dunkelhäutige Menschen, schreibt zum Beispiel Modebloggerin Stephanie Yeboah. Die Konsequenz: Die H&M-Aktie fiel auf das niedrigste Tief seit neun Jahren, mehrere Prominente, darunter The Weeknd, beendeten ihre Zusammenarbeit mit der Modekette, in Südafrika wurden H&M-Filialen verwüstet und geschlossen. H&M wehrt sich natürlich gegen die Rassismusvorwürfe und beteuert, keine fremdenfeindlichen Absichten hinter der Modelauswahl gehabt zu haben. Wie sehen das junge Menschen in Deutschland? Appinio hat 3500 von ihnen gefragt:H&M Affen-Pullover

 

Trump und die Gesundheit

Seit der Veröffentlichung von Fire and Fury, einem Enthüllungsbuch über Donald Trump wird wieder einmal besonders laut über die geistige Gesundheit des US-Präsidenten diskutiert. Sorge um den Gesundheitszustand von Trump soll nun die Veröffentlichung einer ärztlichen Untersuchung nehmen: Sein Amtsarzt untersuchte Trumps körperliche Gesundheit und testete wohl auch seine geistigen Fähigkeiten. Sein Urteil: »Sehr gesund« sei der Präsident. Verbesserungswürdig sei einzig sein Gewicht, der BMI des Präsidenten sei zu hoch und grenze an Fettleibigkeit. Seine kognitiven Fähigkeiten hingegen seien definitiv nicht besorgniserregend, urteilt der Arzt des Weißen Hauses. Appinio hat 3500 junge Deutsche gefragt, ob sie das glauben können. Besonders Frauen sind scheinbar skeptisch!

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Aldi reagiert auf wütende Fleischesser

Vor einigen Monaten sorgten übermäßig günstige Fleischpreise beim Discounter Aldi für Aufregung in sozialen Netzwerken: Ein Steak war schon für 1,99€ zu bekommen, was viele Verbraucher empörte. Die Reaktion nun von Aldi: Der Discounter führt in einigen Regionen Bayerns sowie in Hamburg und Berlin eine neue Eigenmarke ein: »Fair & Gut«. Landwirte können unter diesem Namen bald Fleisch von Tieren verkaufen, die genügend Platz haben, an die frische Luft können und Futter ohne Gentechnik bekommen. Allerdings wird das Fleisch von »Fair & Gut« etwas teurer verkauft. Appinio hat 4000 junge Deutsche gefragt, ob sie denn bereit dazu währen, etwas mehr Geld für »faires« Fleisch hinzulegen. Zwei Drittel sagen: Ja! 

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Sturm über Deutschland

Außerdem diese Woche: Der stärkste Sturm seit zehn Jahren fegte über Deutschland. Insgesamt forderte »Friederike« acht Tote, in Ostdeutschland waren zeitweise 65.000 Haushalte ohne Strom, die Bahn stellte ihren Zugverkehr am Donnerstag bundesweit ein. Friederike hinterlässt Chaos. Am Donnerstag und Freitag hat Appinio 3000 junge Leute in Deutschland gefragt, ob sie durch den Sturm eigentlich schon behindert wurden - immerhin knapp 60 Prozent blieben von Sturmfolgen verschont. Friederike_QDE.png

 

Die SPD will ran an den Speck

Weiteres Gesprächsthema der vergangenen Woche: Die SPD fordert in einem Positionspapier, dass Produkte wie Pizza, Joghurt und Cola künftig gesünder werden sollen, indem sie weniger Zucker, Fett und Salz enthalten. Wissenschaftler und Krankenkassen sollen Grenzwerte festlegen, an die sich Lebensmittelproduzenten halten sollen. Von 2500 jungen Deutschen, sagen mehr als 60 Prozent, dass sie diese Idee gut finden. Hingegen halten 40 Prozent die Forderung der SPD für bevormundend. Besonders Frauen finden die Idee super. 

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Topics: appinio, Quickies

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