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Angst vor Corona-Mutationen groß
Veröffentlichung: 19. Februar 2021

Appinio Studie Zahlen zu Corona

Die Welt befindet sich in der Bekämpfung der Coronavirus-Pandemie in einer entscheidenden Phase. Impfprogramme liefen gerade erst an, viele Länder in Europa und auf der Welt befinden sich momentan in einem Lockdown, manche sind gar härter als in Deutschland. Hierzulande wurde in der Ministerpräsidentenkonferenz am 10. Februar der landesweite Lockdown aufgrund des Coronavirus bis zum 7. März verlängert – je nach Inzidenzwert können Bundesländer eigenständig Lockerungen beschließen. Das Marktforschungsinstitut Appinio hat im wöchentlich erscheinenden Corona-Report 1.000 Menschen repräsentativ (nach Alter und Geschlecht) befragt, wie sie zu den vorliegenden Lockdown-Beschlüssen stehen.

Lockdown-Verlängerung größtenteils nachvollziehbar

Zwei Drittel der Deutschen können die am 10. Februar beschlossene Verlängerung des Lockdowns aufgrund des Coronavirus aktuell (eher) nachvollziehen – mit nur leichten Unterschieden zwischen Männern (68 Prozent Zustimmung) und Frauen (63 Prozent). Neben Schulen und Kitas bleiben auch der Einzelhandel und Kultur-Institutionen wie Museen bis März geschlossen – die Regeln sind je nach Bundesland unterschiedlich. Dafür geht die Zustimmung teils weit auseinander: Während 63 Prozent der Befragten die andauernde Schließung von Museen aktuell (eher) nachvollziehen können, sind es bei der Schließung des Einzelhandels nur 46 Prozent.

 

 

Öffnung von Kitas und Schulen findet breite Zustimmung

Da es je nach Bundesland aktuell unterschiedliche „Öffnungspläne“ für Kitas und Schulen gibt, lässt sich hier kein einheitliches Bild zeichnen. Basierend auf den Regeln des eigenen Bundeslandes kann die Mehrheit der Befragten die Öffnung von Kitas am 1. bzw. 7. März nachvollziehen (62 Prozent beantworten die Frage mit (eher) ja). Kein großer Unterschied, aber dennoch sehr interessant: Schulöffnungen mit Mund-Nasen-Schutz stoßen minimal eher auf Zustimmung als Schulöffnungen mit Mund-Nasen-Schutz plus regelmäßige Coronatests (63 und 60 Prozent). Schnelltests sollen bundesweit ab März massenhaft bereitgestellt werden.

 

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Die gesamten Studienergebnisse hat Appinio in einem 30-seitigen Report zusammengefasst. Interessierte können den Report zur Studie unter Angabe von Kontaktdaten herunterladen.

Zum Studien-Download

Die Sorge vor Mutationen ist groß

Die Lockdown-Verlängerung begründen die Ministerpräsidenten auch mit der potenziellen Ausbreitung von Virus-Mutationen. Hier herrschen auch bei den Befragten große Sorgen vor den bisher bekannten Varianten aus Großbritannien, Südafrika und Brasilien. Es gibt immer mehr Hinweise, dass sich diese Varianten effektiver ausbreiten und sich dadurch noch mehr Menschen mit dem Coronavirus anstecken könnten. Daher macht sich vor allem bei den 55- bis 65-Jährigen eine überwältigende Mehrheit von 84 Prozent (eher bis große) Sorgen – bei den 16- bis 54-Jährigen sind es im Vergleich nur 71 Prozent. Hingegen machen sich 27 Prozent der 55- bis 65-Jährigen sowie 29 Prozent der 16- bis 54-Jährigen eher keine bis überhaupt keine Sorgen um die potenzielle Verbreitung der Virus-Mutationen.

 

Die nächste Ministerpräsidentenkonferenz soll Anfang März stattfinden und die Lage neu bewerten. Kommenden Montag schon können Sie in einen neuen Corona-Report eintauchen, wenn Sie sich hier registrieren:

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