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Corona-Report: Das sind die größten Sorgen um Gesundheit, Familie und Wirtschaft
Veröffentlichung: 29. März 2021

Seit über einem Jahr hält das neuartige Coronavirus die ganze Welt in Schach. Deutschland steckt gerade mitten in der dritten Welle inklusive britischer Corona-Mutante, und einem bisher eher langsam verlaufendem Impfprogramm im anhaltenden Lockdown seit November. Die neueste Ausgabe des wöchentlich erscheinenden Corona-Report des Marktforschungsinstituts Appinio hat abermals 1.000 Menschen repräsentativ (nach Alter und Geschlecht) befragt und daraus ein Sorgenbarometer der vergangenen Monate nachgezeichnet.

 

Überwiegend positives Stimmungsbild im März 2021

Die gute Nachricht: Zwei Drittel der Befragten fühlten sich im März (eher bis sehr) gut, sowohl allgemein (65 Prozent) als auch körperlich und mental (64 bzw. 60 Prozent). Doch die Pandemie schlägt nicht nur vielen Menschen aufs Gemüt, sondern verschärft auch bereits existente Probleme. Vier von zehn Menschen fühlen sich mental (eher bis überhaupt) nicht gut. Das hat diverse Folgen: Drei von vier Menschen (76 Prozent) klagen manchmal bis regelmäßig über Müdigkeit oder Energielosigkeit. Dazu gesellen sich Schwierigkeiten beim Einschlafen oder Durchschlafen (64 Prozent) sowie Konzentrationsschwierigkeiten (57 Prozent). Weitere 60 Prozent beklagen, dass sie wenig Interesse oder Freude an den Dingen haben, die sie momentan machen (60 Prozent).

 

 

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Die gesamten Studienergebnisse hat Appinio in einem 30-seitigen Report zusammengefasst. Interessierte können den Report zur Studie unter Angabe von Kontaktdaten herunterladen.

Zum Studien-Download


Ernst der pandemischen Lage wird immer mehr Menschen bewusst

Immer mehr Menschen scheinen zu verstehen, wie gefährlich COVID-19 ist und schätzen die Pandemie noch schlechter ein als vor ein paar Monaten. Seit Januar verfestigt sich ein ernster Blick auf die Lage, im März kommt es zu einem vorläufigen Höhepunkt: Acht von zehn Menschen schätzen die Situation als (eher bis sehr) ernst ein. Zum Vergleich: Im Dezember waren es noch fünf von zehn (51 Prozent). Gleichzeitig schrumpfte der Anteil der Menschen, welche die Pandemie als (überhaupt) nicht ernst bewerten: Waren es Anfang November und Dezember jeweils 36 Prozent, schrumpfte diese Zahl am 19. März auf nunmehr neun Prozent.

Sorgen um Ansteckung des engsten Umfelds

Die Pandemie beeinflusst fast alle Bereiche des täglichen Lebens. Ähnlich vielfältig sind daher die Sorgen und Ängste rund um das Corona-Virus. In erster Linie geht es dabei um die Gesundheit, denn jeder Zweite sorgt sich um eine Ansteckung von Familie, Freunden und Bekannten (52 Prozent). Das Risiko, selbst an COVID-19 zu erkranken, beschäftigt jedoch nur jeden Dritten (25 Prozent). Etwas mehr beschäftigt die Befragten Sorgen und Ängste um die Betreuung von Kindern, Pflegebedürftigen und alten Menschen. Waren es März 2020 noch 17 Prozent, stieg der Wert nun auf 26 Prozent.

 

 

Hält die Wirtschaft langfristig durch?

Durch den erneuten Shutdown sind die Sorgen um langfristige wirtschaftliche Folgen sowie einem „Aussterben“ von Gastronomie und Kultur sprunghaft angestiegen – von 35 Prozent im Februar auf 48 Prozent Mitte März. Hingegen befürchtet nur jeder Dritte persönliche finanzielle Auswirkungen (34 Prozent). Die Krise scheint die Solidarität zu stärken, denn Befragte machen sich in erster Linie Sorgen um andere und nicht erst um sich selbst.

 

Überwiegend Vertrauen ins deutsche Gesundheitssystem

Corona-Infizierte tragen neben dem ansteckenden Virus auch das Risiko in sich, im Falle eines schweren Krankheitsverlaufs im Krankenhaus zu landen. Trotz der nun drohenden dritten Corona-Welle und der permanent hohen Belastung für Ärzte und Krankenhäuser haben viele Deutsche großes Vertrauen in das deutsche Gesundheitssystem. Dennoch macht jeder Vierte (23 Prozent) sich Sorgen, im Falle einer Ansteckung mit dem Coronavirus schlecht versorgt zu werden. 29 Prozent, und damit etwas mehr, sorgen sich darum, im Falle eines Krankheitsfalles unabhängig von Corona schlecht versorgt zu werden.

Zufriedenheit: Ernährung top, Urlaub flop

Da die Corona-Pandemie uns in die eigenen vier Wände zwingt und diverse Möglichkeiten sowie unseren Bewegungsradius einschränkt, hat das zwangsläufig massiven Einfluss auf unsere Freizeitgestaltung: Auf die Frage hin, wie zufrieden man ist, hat der Bereich Urlaub/Reisen kaum überraschend am schlechtesten abgeschnitten. Hier vergeben die Befragten eine 2,5 (1 steht für überhaupt nicht zufrieden und 6 für sehr zufrieden). Besser sieht es in den Bereichen Beziehungsleben/Dates (3,6) Bildung und Arbeit (3,6) sowie Unterhaltung (3,6) aus. Am besten bewertet wird der Bereich Ernährung (4).

Ein Ende der Pandemie ist nicht in Sicht, dafür aber eine neue Ausgabe des Corona-Reports. Tauchen Sie noch tiefer in die Ergebnisse unseres Dashboards ein!

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