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Corona-Studie: Impfbereitschaft gegen COVID-19
Veröffentlichung: 13. Juli 2020

Appinio Corona Report_Bild mit Spritze_Impfbereitschaft

Das Marktforschungsinstitut Appinio hat in Woche 17 untersucht, wie die Deutschen mit dem Coronavirus zur Zeit leben. Bei der ersten Befragung am 18.03.2020 wurden 2.500 Menschen zwischen 16 und 65 Jahren bevölkerungsrepräsentativ befragt - in den darauffolgenden Wellen jeweils 1.000 Personen. Die Studie deckt neben wiederkehrenden Themen wie der allgemeinen Zufriedenheit, Freizeitverhalten oder der Sorge um die Gesundheit zusätzliche Themen mit hoher Aktualität ab. In dieser Woche stehen die Bereitschaft zur Impfung gegen Corona, die bestehende Maskenpflicht sowie positive Entwicklungen in Zeiten der Pandemie im Fokus der Zusatzfragen.


In dieser Woche wollten wir wissen, wie hoch die Bereitschaft zur Impfung gegen COVID-19 wäre, wenn morgen ein Impfstoff bereitstehen würde: 28 Prozent der Deutschen würden sich sofort impfen lassen, während weitere 32 Prozent die Frage mit “eher ja” beantworten. Nur 15 Prozent sprechen sich mit einem klaren “Nein, auf keinen Fall” gegen die Impfung aus, während weitere 25 Prozent zu “eher nein” tendieren. Damit sind 60 Prozent der Bevölkerung gegenüber einer Impfung gegen das Virus positiv aufgeschlossen.

 

Appinio_Welle-17_Impfung gegen COVID-19_2

Maskenpflicht - sofortiger Verzicht auf die Alltagsmaske?

69 Prozent der deutschen Bevölkerung findet den Bestand der Maskenpflicht zumindest eher gut bis sehr gut. Der größte Teil der Befragten (31 Prozent) beantwortet die Frage, wie man die weiterhin bestehende Maskenpflicht finden würde, sogar mit "sehr gut". Sollte die Maskenpflicht jedoch aufgehoben werden, würden 51 Prozent der Deutschen auf die Alltagsmaske verzichten. Mit “eher ja” stimmen 20 Prozent, während sich sogar 18 Prozent mit “ja, sofort” dafür entscheiden, die Maske abzunehmen.

 

Positive Seiten der Pandemie

Wir wollten wissen, ob der Pandemie und den damit einhergehenden Einschränkungen auch etwas Positives abgewonnen werden konnte - und siehe da, mehr als die Hälfte (58 Prozent) bejahen diese Frage. 

Der größte positive Aspekt ist hierbei, mehr Zeit für sich selbst zu haben (56 Prozent). Auf Platz zwei landet, dass man weniger Geld ausgibt mit 50 Prozent, auf Platz drei folgt dann, dass man mehr Zeit für die Familie hat (45 Prozent). Außerdem sagen 29 Prozent der Befragten, dass sie zum Beispiel dank Home Office mehr Schlaf bekommen. Ein Fünftel findet es außerdem positiv, ein altes Hobby wieder aufgelebt zu haben. Insgesamt konnten Frauen mit einem Anteil von 62 Prozent mehr Positives aus der Pandemie ziehen als Männer (53 Prozent).

 

Für die Top 10 der positiven Dinge können Sie sich hier die ganzen Report herunterladen:

Zum Studien-Download

 

Weitere Entwicklungen im Leben mit Corona

Die Sorge um die eigene Gesundheit ist im Vergleich zur vergangenen Woche konstant geblieben. Dafür machen sich vier Prozent weniger Sorgen darum, dass sich die Familie, Freunde oder Bekannte mit dem Coronavirus anstecken könnten (43 Prozent). Gleichzeitig ist die Angst davor, dass Familie, Freunde oder Bekannte in Isolation oder Quarantäne gehen müssen, um vier Prozent auf insgesamt 30 Prozent angestiegen. Auch die Angst vor einer Massenpanik ist gesunken und auf dem niedrigsten Stand seit Beginn unserer Messung (minus sechs Prozentpunkte auf insgesamt 19 Prozent).

Bei der Vermeidung einer Ansteckung geben immer weniger Deutsche an, aktiv Maßnahmen zu ergreifen. So ist der Anteil derjenigen, die sich mehr die Hände waschen, mehr desinfizieren oder öffentliche Verkehrsmittel meiden, um minus einen bis minus vier Prozentpunkte, je nach Maßnahme, gesunken. 

Die allgemeine Lebenszufriedenheit ist überwiegend konstant geblieben. Nur in den Bereichen „Gesundheit“, „Unterhaltung“ sowie „Urlaub / Reisen“ ist die Zufriedenheit minimal gesunken, während sie in den Bereichen “Versorgung”, “Beziehungen/Dates” sowie “Bewegungsfreiheit” leicht gestiegen ist.

 

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