Jeder dritte Deutsche will im März einen Corona-Schnelltest machen

Sie sollen ein weiteres Mittel gegen die Pandemie und hin zur Rückkehr zur Normalität sein: Corona-Schnelltests. Seit einer Woche sind die Selbsttests überall in Deutschland verfügbar und sollen in 15 bis 20 Minuten anzeigen, ob eine Corona-Infektion vorliegt. Neben Apotheken und Drogerien bieten auch diverse Supermärkte die Laientests für Zuhause an – sorgt das für mehr Nachfrage und Akzeptanz in der Bevölkerung? Das Marktforschungsinstitut Appinio hat im wöchentlich erscheinenden Corona-Report 1.000 Menschen repräsentativ (nach Alter und Geschlecht) befragt, inwiefern sie mit den Schnelltests für das Coronavirus planen und warum sie sich testen lassen.

 

Ein Schnelltest für private Treffen

Ähnlich wie bei den Schutzmasken gibt es die Corona-Schnelltests in Apotheken, Drogerien, im Einzelhandel, Supermarkt oder gar an der Tankstelle zu kaufen. Die Mehrheit der Befragten kann sich vorstellen, diese Tests auch zu nutzen. In erster Linie sollen damit Treffen mit Freunden und Familie, die zur Risikogruppe gehören, abgesichert werden (62 Prozent). An zweiter Stelle kommen Besuche von Restaurants und Bars (60 Prozent). Danach folgen Freizeitaktivitäten in geschlossenen Räumen wie ein Besuch im Museum oder Kino (57 Prozent) sowie Schwimmbäder und Saunen (55 Prozent).

 

 

Kostenloses Angebot wird noch selten genutzt

Auch wenn die Tests nun verfügbar sind, hat bisher nur jeder Dritte (34 Prozent) konkret geplant, solch einen Test im März zu machen. Die Möglichkeit eines wöchentlichen kostenlosen Schnelltests, wie es die Regierung jedem Bundesbürger anbietet, wurde bisher nur von einer Minderheit wahrgenommen (sieben Prozent). Wer konkret plant, sich in einem Zentrum testen zu lassen, will dies zumeist jobbedingt machen (41 Prozent), um Gewissheit für sich selbst zu haben (36 Prozent) oder um Freunde und Familie zu treffen - 38 Prozent haben den Plan, sich testen zu lassen, weil Freunde und Familie zur Risikogruppe gehören, 26 Prozent wollen sich testen lassen, ohne dass diese zur Risikogruppe gehören.

 

 

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Die gesamten Studienergebnisse hat Appinio in einem 30-seitigen Report zusammengefasst. Interessierte können den Report zur Studie unter Angabe von Kontaktdaten herunterladen.

Zum Studien-Download

 

 

Einzelhandel punktet mit Plänen für kostenlose Testzentren

Kürzlich haben auch diverse Einzelhändler angekündigt, selbst Corona-Testzentren aufzubauen, wo sich deutsche Bundesbürger gratis gegen das Coronavirus testen lassen können. Während erst 45 Prozent von dieser Ankündigung erfahren haben, finden 81 Prozent das Vorhaben (eher bis sehr) positiv. Dabei besteht überwiegend die (richtige) Auffassung, dass der Staat für die anfallenden Kosten aufkommt (58 Prozent), bei den 18- bis 24-Jährigen sind es mit 66 Prozent sogar zwei Drittel. Dennoch denkt knapp jeder Zehnte, dass die Einzelhändler selbst (13 Prozent) oder Krankenkassen (13 Prozent) die Kosten zahlen.

 

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