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Appinio-Studie: Corona-Pandemie beschleunigt Trend zum Online-Shopping Veröffentlichung: 23. April 2021

Der anhaltende Lockdown macht vielen Einzelhändlern in Deutschland schwer zu schaffen. Wer keinen Online-Shop hat, muss mit starken Umsatzeinbußen rechnen. Zeichnete sich in den vergangenen Jahren schon ein Trend zu verstärktem Online-Shopping ab, wird dies durch die Corona-Pandemie und die Schließung vieler Einkaufsmöglichkeiten weiter beschleunigt. Das sind auch die wesentlichen Ergebnisse des Marktforschungsinstituts Appinio aus dem wöchentlich erscheinenden Corona-Report. Hierbei wurden 1.000 Menschen repräsentativ (nach Alter und Geschlecht) befragt, inwiefern sie Produkte lieber im Laden oder im Internet erwerben und welche Käufe geplant sind, sobald der Corona-Lockdown endet.

 

Kleidung wird am häufigsten geshoppt

 

Während Supermärkte, Drogerien und ähnliche Geschäfte des täglichen Bedarfs auch während der Pandemie konstant offen sind, sieht es bei Bekleidungsgeschäften anders aus. Neben den einzelnen Anbietern des stationären Handels gibt es schon zahlreiche etablierte Online-Marktplätze, welche beispielsweise die Nachfrage nach Klamotten, Schuhen und Sportbekleidung bedienen. Im Appinio Corona-Report sind das gleichzeitig auch die drei beliebtesten Kategorien auf die Frage hin, wie oft in den vergangenen 12 Monaten welche Produkte gekauft wurden. Selten bzw. gar nicht gekauft wurden hingegen Schmuck, Accessoires wie Taschen oder Gürtel sowie Parfüm.

 

 

 

Jedes zweite Kleidungsstück landet im virtuellen Warenkorb

Um auch in Pandemie- und Lockdown-Zeiten den Shopping-Durst zu stillen, scheint Online-Shopping für viele Menschen die beste und bequemste Alternative zu sein. Das schlägt sich auch in den Ergebnissen der Appinio-Umfrage nieder: Jedes Zweite Kleidungsstück (50 Prozent), das Befragte in den vergangenen zwölf Monaten erworben haben, wurde online gekauft. Ähnlich hohe Werte gibt es bei Schuhen (49 Prozent) sowie Sportschuhen (46 Prozent). Sowohl on- als auch offline wurden hingegen Kleidung (25 Prozent), Sportbekleidung sowie Schmuck und Accessoires am meisten gekauft (jeweils 24 Prozent). Ausschließlich offline landeten am häufigsten Parfüm (43 Prozent), Accessoires wie Mützen, Gürtel oder Taschen (34 Prozent) sowie Sportschuhe (33 Prozent) im Einkaufskorb.

 

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Die gesamten Studienergebnisse hat Appinio in einem 30-seitigen Report zusammengefasst. Interessierte können den Report zur Studie unter Angabe von Kontaktdaten herunterladen.

Zum Studien-Download


Ein Drittel shoppt am liebsten online – unabhängig von Corona

Warum wird derzeit eher online geshoppt, als den Gang in die Innenstadt oder in den Laden um die Ecke anzutreten? Offensichtlich spielt der anhaltende Lockdown eine entscheidende Rolle: Jeder Zweite nennt als Grund für den Onlinekauf, dass es momentan keine andere Möglichkeit als Online-Shopping gibt (51 Prozent). Ein Drittel (30 Prozent) meidet die Geschäfte derzeit aufgrund des erhöhten Infektionsrisikos. Allerdings sagen auch ganze 37 Prozent, dass sie generell lieber online shoppen – unabhängig von der Corona-Pandemie.

 

 

 

Jeder Zweite bevorzugt Multi-Channel Shopping

Trotz der guten Chancen, dass der Lockdown bis zum Sommer 2021 endet, bleibt die Frage im Raum, wo geshoppt wird, sobald die Corona-Maßnahmen wieder aufgehoben werden und alle Geschäfte wieder öffnen dürfen. Jeder fünfte Befragte (20 Prozent) würde demnach weiterhin online einkaufen wollen, ein Drittel (34 Prozent) bevorzugt hingegen den reinen Offline-Einkauf – der Wert ist bei den 55- bis 65-Jährigen sogar etwas höher (40 Prozent). Der größte Teil der Befragten (45 Prozent) will sich nicht festlegen und gibt an, nach dem Lockdown-Ende sowohl online als auch offline shoppen zu wollen. Vor allem die 16- bis 24-Jährigen schätzen  “Multichannel-Möglichkeiten” – 53 Prozent in der Altersgruppe wollen in Zukunft gerne sowohl online als auch offline shoppen

 

Welchen Einfluss hat die Corona-Pandemie auf das Leben der Menschen in Deutschland? Erfahren Sie mehr in unserem wöchentlichen Corona-Report und tauchen Sie noch tiefer in die Ergebnisse unseres Dashboards ein! Hier geht's lang:

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