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Future of Work Report - So sehen die Deutschen die Zukunft der Arbeit
Veröffentlichung: 4. März 2021

Mehrere Laptops am Schreibtisch

Unsere Welt befindet sich im ständigen Wandel. Auch die Art und Weise, wie wir unsere tägliche Arbeit bestreiten und in Zukunft arbeiten wollen. So beschert uns nicht nur die Corona-Pandemie eine neue Realität. Auch die fortschreitende Digitalisierung verändert unseren beruflichen Alltag – mal mehr, mal weniger. Irgendwann haben wir die Corona-Krise überwunden, doch wird dann alles so wie früher? Oder wird das Virtuelle nicht nur in der Freizeit, sondern auch im Berufsleben einen noch größeren Stellenwert einnehmen? Das Marktforschungsinstitut Appinio und die Online-Jobseite Indeed haben deutschlandweit 2.000 Menschen in Voll- und Teilzeitjobs repräsentativ (nach Alter und Geschlecht) zu diesen Themen befragt. Das Ergebnis, der Report zu „Future of Work“ zeigt, wie die Deutschen ihre berufliche Zukunft nach der Corona-Pandemie sehen. Im ersten Teil geht es darum, wie das Streitthema Home Office auch unsere Zukunft beeinflusst und wie digitale Tools und Videokonferenzen unseren Arbeitsalltag verändern werden.

 

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Die gesamten Studienergebnisse hat Appinio in einem 33-seitigen Future of Work Report zusammengefasst. Interessierte können den Report zur Studie unter Angabe von Kontaktdaten herunterladen.

Zum Report

 

Die neue Realität – Home Office statt Büro-Präsenz?

Trotz der immensen privaten und beruflichen Herausforderungen der Corona-Pandemie sowie der damit verbundenen wirtschaftlichen Unsicherheit schaut die Mehrheit der Beschäftigten und Arbeitgeber in Deutschland optimistisch in die Zukunft. 74 Prozent der Befragten verspüren (eher bis große) Sicherheit, wenn sie an ihre eigene berufliche Zukunft denken. Doch wie soll diese Zukunft konkret aussehen?

 

Momentan sitzen mehr Menschen als je zuvor im Home Office. Viele der Befragten haben daran offenbar Gefallen gefunden. Wer die Wahl hat, würde in Zukunft am liebsten auf einen Mix aus Home Office und Büro-Präsenz setzen (67 Prozent), 16 bzw. 17 Prozent hingegen würden nur das Büro oder nur das Home Office vorziehen. Interessant sind hier vor allem die Altersunterschiede: In der Gruppe der 55- bis 65-Jährigen bevorzugen ganze 26 Prozent ausschließlich das Home Office, nur 58 Prozent entscheiden sich für das Hybridmodell. Im Gegensatz dazu sind es bei den 25- bis 34-Jährigen lediglich zehn Prozent, die ausschließlich auf Home Office setzen und ganze 71 Prozent, die das Hybrid-Modell favorisieren. Hingegen hat die Generation der 35- bis 44-Jährigen mit Abstand am wenigsten Lust darauf, die Arbeitszeit ausschließlich im Büro zu verbringen (neun Prozent). Der Drang zu mehr Home Office spiegelt sich auch in den Wünschen der Befragten wider: 54 Prozent beneiden andere um das Privileg Home Office, ein gutes Drittel (34 bzw. 35 Prozent) würde sogar den Arbeitgeber oder gar den Berufszweig wechseln, um damit Aussicht auf Home Office haben zu können.

 


Unser Arbeitsalltag wird digitaler

Zurzeit verbringen weniger Menschen ihre Arbeitszeit im Büro als noch vor der Pandemie. Viele arbeiten aus dem Home Office heraus oder sitzen in einer ganz anderen Stadt als ihr Arbeitgeber, wie es bei international tätigen Unternehmen häufig der Fall ist. Hier rücken digitale Tools verstärkt in den Vordergrund. Auch Videokonferenzen werden immer beliebter, haben doch für 59 Prozent der Befragten ein Großteil der Geschäftstermine seit Pandemie-Beginn digital stattgefunden. Für viele soll das auch in Zukunft so bleiben: Ganze 77 Prozent würden bei Konferenzen mit bis zu fünf Personen den digitalen Weg per Videokonferenz bevorzugen. Doch je mehr Teilnehmer in der digitalen Konferenz sitzen, desto geringer die Akzeptanz: Während Termine mit sechs bis zehn Personen bei 65 Prozent auch in Zukunft digital laufen könnten, sind es bei virtuellen Treffen mit zehn oder mehr Personen nur noch 57 Prozent. Das heißt trotzdem, dass über die Hälfte der Befragten in Zukunft lieber auf Videokonferenzen setzt. Eine Ausnahme bildet die Einarbeitung von neuen Mitarbeitern: Hier können sich lediglich 40 Prozent vorstellen, dies in Zukunft ausschließlich digital zu machen.

 

Auch viele Bewerbungsgespräche finden durch Corona momentan zwangsläufig online statt. In Zukunft kann sich eine Mehrheit von 67 Prozent vorstellen, solche Gespräche online zu führen. Knapp 15 Prozent hat sogar schon ein virtuelles Bewerbungsgespräch hinter sich – und ein Großteil davon (78 Prozent) hat Gefallen daran gefunden. Welche Faktoren dafür verantwortlich sind, welche Auswirkungen die zunehmende Digitalisierung auf das Recruiting haben und was Unternehmen aus Bewerbersicht in Zukunft verstärkt bieten sollten, gibt es im zweiten Teil.

 

 

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