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Corona-Studie: Wie wird der Black Friday in Zeiten der Pandemie?
Veröffentlichung: 7. Oktober 2020

Black Friday Onlineshopping

Wird es dank Black Friday einen neuen Umsatzrekord geben? Diese Frage wird in diesem Jahr vielleicht nicht ganz so einfach zu beantworten sein, wie in den Jahren davor. Bisher konnten sich viele Händler auf den Black Friday und den darauffolgenden Cyber Monday verlassen, in diesem Jahr könnte die Konsumlaune durch die anhaltende Pandemie etwas getrübt sein. Im aktuellen Corona Consumer Report Nr. 29 geht Appinio den folgenden Fragen auf den Grund: Sind Black Friday und Cyber Monday fest eingeplante Tage fürs Shopping in den Köpfen der Deutschen? Wer plant den Einkauf und wer ist aus dem Vorjahr bereits erfahrener Schnäppchenjäger? Wie viele Deutsche shoppen überhaupt online? Alle Ergebnisse finden sich in der bevölkerungsrepräsentativen Befragung (1.000 Personen, nach Alter und Geschlecht quotiert) im Rahmen des wöchentlichen Corona Consumer Reports des Hamburger Marktforschungsunternehmens Appinio. 

 

Die alljährlichen Rabattaktionen wie Black Friday oder Cyber Monday sind in Deutschland längst etabliert - so gaben 45 Prozent der Befragten an, im letzten Jahr etwas im Rahmen der Aktionen online bestellt zu haben. Zwar gibt es hier noch einige Unterschiede in Bezug auf die Altersgruppen (“je jünger, desto eher wird gekauft”), doch selbst in der Altersgruppe der 56-65-Jährigen gaben 36 Prozent an, den Black Friday für Online-Einkäufe im letzten Jahr genutzt zu haben.

 


Online Umsätze werden voraussichtlich auch in diesem Jahr steigen

60 Prozent aller Befragten zwischen 16 und 65 Jahren wollen in diesem Jahr beim Black Friday zuschlagen, was ein Wachstum des Online-Handels von ganzen 15 Prozent im Vergleich zum Vorjahr ausmachen würden. Aus Sicht des Online-Handels sind dies sicherlich mehr als erfreuliche Aussichten - bleibt nur zu hoffen, dass die Angebote und Rabatte auch wirklich dazu führen, dass die Konsumenten ihre Pläne in die Tat umsetzen. 

Verantwortlich für dieses Wachstum ist vor allen Dingen die Altersgruppe zwischen 56-65 Jahren, in der 54 Prozent angeben, dass sie dieses Jahr einen Einkauf am Black Friday planen. Aber auch die jüngeren Generationen wollen vermehrt shoppen - hier liegt das Wachstum immerhin noch bei starken +12 Prozent (48 Prozent vs. 60 Prozent).


Weihnachtsgeschenke im Fokus

Besonders Weihnachtsgeschenke werden wohl in den virtuellen Einkaufswagen landen - rund 72 Prozent derjenigen, die angegeben haben, etwas am Black Friday kaufen zu wollen, planen vor allen Dingen (auch) Feiertags-Präsente zu kaufen. Sieht man sich bei dieser Statistik die unterschiedlichen Altersgruppen an, sind es vor allen Dingen die älteren Konsumenten (ab 44+), von denen 76 Prozent planen, Weihnachtsgeschenke online zu kaufen. Innerhalb der jüngeren Zielgruppe 16-24 Jahre planen dies nur etwa 60 Prozent.


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Die gesamten Studienergebnisse hat Appinio in einem 30-seitigen Report zusammengefasst. Interessierte können den Report zur Studie unter Angabe von Kontaktdaten herunterladen.

Zum Studien-Download

96 Prozent der Deutschen haben bereits online geshoppt

Im Zusammenhang mit der Befragung zum Black Friday hat Appinio die Konsumenten ebenfalls befragt, ob sie überhaupt schon mal etwas online bestellt haben. Das spannende Ergebnis - nur vier Prozent der deutschen Bevölkerung (zwischen 16-65 Jahren) hat noch nie online eingekauft. Guckt man sich auch hier die Unterschiede in den verschiedenen Altersklassen an, sieht man, das innerhalb der älteren Generation zwischen 55 - 65 Jahren nur etwa fünf Prozent angeben, noch nie digital eingekauft zu haben. Bei der Generation X (zwischen 44 und 54 Jahren) sind es vier Prozent und in den Generationen Y (zwischen 23 und 43 Jahren) und Z (zwischen 16 und 22 Jahren) nur jeweils drei Prozent sind. 

 

Weitere Entwicklungen im Leben mit der Pandemie

Die derzeit größte Sorge der Deutschen ist eine Ansteckung von Bekannten und Freunden mit dem Coronavirus. 45 Prozent der Befragten gaben an, Angst davor zu haben, dass sich Freunde, Bekannte oder Familie anstecken. Vor vier Wochen waren es 46 Prozent.

Die Angst vor langfristigen wirtschaftlichen Auswirkungen hingegen ist in den letzten vier Wochen stetig gesunken. In dieser Woche scheinen sich die vermehrten Maßnahmen wie Lockdowns in unseren Nachbarländern in der Angst widerzuspiegeln: die Sorge um langfristige wirtschaftliche Auswirkungen steigt das erste Mal seit einem Monat wieder um 3 Prozentpunkte auf insgesamt 40 Prozent.

Im Vergleich zu vor vier Wochen wird der Mund-Nasen-Schutz wieder vermehrt getragen. Die Anzahl der Befragten, die angaben ihre Maske zu tragen, steigt um vier Prozentpunkte auf 80 Prozent.

Im Konsum von Food-Produkten haben es Tiefkühlprodukte und Konserven in die Top 5 der vermehrt gekauften Produkte geschafft. Jeweils knapp jeder fünfte Deutsche gab an, vermehrt haltbare Produkte für das Tiefkühlfach sowie Konserven zu kaufen.

 

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