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Studie "Fußball Europameisterschaft"

Infografik zu Studie "Fußball-EM"

Am kommenden Freitag, den 10. Juni 2016, beginnt die Fußball-Europameisterschaft der Herren in Frankreich. Deutschland geht als amtierender Weltmeister neben der Heimmannschaft aus Frankreich und dem Titelverteidiger Spanien als einer der Favoriten bei Experten und Buchmachern ins Turnier. Doch was sagen die “80 Millionen Bundestrainer” in Deutschland, wer Europameister wird? Das Mobile Research Institute appinio hat 3.309 von ihnen im Alter von 14 bis 55 Jahren dazu befragt. Mehr als jeder Zweite tippt auf Deutschland als Europameister 2016. Die Spiele auf dem Weg dahin wollen sich die meisten in privatem Rahmen anschauen.

Der Glaube an ein neues deutsches Sommermärchen lebt
Wenn es nach den 3.309 Teilnehmern dieser Umfrage geht, folgt auf das deutsche Sommermärchen von Brasilien vor zwei Jahren ein weiteres Märchen im Sommer 2016. 58 Prozent der Befragten tippen, dass sich die deutsche Nationalmannschaft in Frankreich den EM-Titel holen wird. Die zweitbesten Chancen werden - jedoch mit deutlichem Abstand - dem Titelverteidiger Spanien eingeräumt (12%). Auf den Plätzen dahinter folgen der Gastgeber Frankreich (7%), die Turniermannschaft aus Italien (4%), das Mutterland des Fußballs England (3%) und der Geheimtipp Belgien (2%).

Bei ihrem Europameister-Tipp sind sich die Fußball-Interessierten und die weniger Interessierten größtenteils einig. Jedoch schätzen die Interessierten den Heimvorteil etwas stärker ein, sodass hier sogar 11% auf Gastgeber Frankreich setzen. Bei den weniger Interessierten sind es lediglich vier Prozent. Ähnliches gilt für den Geheimfavoriten Belgien, dem immerhin fünf Prozent der sehr Interessierten den Titel zutrauen im Vergleich zu einem Prozent bei den weniger Interessierten.

Die EM wird vorwiegend privat verfolgt: mit Familie, Freunden und Bekannten oder sogar allein
Doch nicht jeden interessiert die EM in Frankreich auch wirklich. Etwa jeder Vierte (27%) hat nicht vor, die EM zu verfolgen. Dass unter den Desinteressierten das weibliche Geschlecht mit 59 Prozent überwiegt, dürfte nur die Wenigsten verwundern.

Diejenigen, die die EM verfolgen möchten, wollen dies in erster Linie privat tun. 68 Prozent wollen die Spiele der deutschen Nationalmannschaft mit und bei Familie, Freunden und Bekannten schauen. 14 Prozent wollen sich die Spiele hingegen vorwiegend alleine anschauen. So bleibt man immerhin vor den “Expertenmeinungen” der anderen Bundestrainer gewahrt. Das Public Viewing bevorzugen vorerst nur dreizehn Prozent und die Übertragung in Kneipen und Sport-Bars nur fünf Prozent. Doch die Bereitschaft zum gemeinschaftlichen und öffentlichen Schauen der EM-Spiele steigt sicherlich noch, wenn die deutsche Nationalmannschaft erst einmal mit erfolgreichem und attraktivem Fußball ins Turnier startet und sich das EM-Feeling breit macht.

Jeder Dritte nimmt zur EM an einem Tippspiel teil
Zur EM haben auch die Tippspiele wieder Hochkonjunktur. 32 Prozent der EM-Interessierten nehmen während der EM an einem Tippspiel teil. Die meisten organisieren dies gemeinsam mit Freunden und Bekannten (16%). Jeweils acht Prozent versuchen ihr Spielglück gemeinsam mit Kollegen im Büro oder tippen sowohl beruflich als auch privat. Bei den Fußball-Interessierten tippt sogar fast jeder Zweite (44%), während bei den weniger Interessierten lediglich 17 Prozent tippen. Dabei sorgen die weniger Interessierten ja bekanntlich häufig für die ein oder andere Überraschung im Tippspiel der selbsterkorenen “Fußball-Experten”. 

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