Menü   +49 40 413 49 710

Valentinstag 2021: Männer sind eindeutig romantischer als Frauen
Veröffentlichung: 10. Februar 2021

Küssendes Paar mit Maske

Der erste Valentinstag im Lockdown steht kurz bevor - doch wie wichtig ist dieser Tag den Deutschen überhaupt? Das Marktforschungsinstitut Appinio hat im Rahmen des wöchentlich erscheinenden Corona-Reports eine repräsentative Befragung mit 1.000 Deutschen (nach Alter und Geschlecht) durchgeführt, um herauszufinden, welche Auswirkungen die Krise auf Partnerschaften im Allgemeinen und den Valentinstag im Besonderen hat. Spannend ist: Männer scheinen generell mehr Wert auf den Valentinstag zu legen als Frauen.

36 Prozent aller Befragten, die bereits vor der Coronakrise mit ihrem jetzigen Partner zusammen waren, sagen, dass sich ihre Beziehung durch die Pandemie verändert hat. Dabei wird deutlich, dass Männer häufiger positive Veränderungen wahrgenommen haben als Frauen. So sagen zum Beispiel 52 Prozent der Männer, dass sich ihre Partnerin/ihr Partner mehr bemüht, doch nur 35 Prozent der Frauen. Andersherum sagen 37 Prozent der Frauen und nur 24 Prozent der Männer, dass sich Bemühungen für den Partner/die Partnerin zum Negativen gewendet hat. Auch die Wahrnehmung der Wertschätzung in einer Beziehung scheint für Männer deutlich positiver zu sein: Jeder zweite Mann (53 Prozent) findet, dass diese sich zum Positiven gewendet hat, nur jeder Fünfte (19 Prozent) empfindet eine Wendung zum Negativen. Frauen sehen das anders: nur 40 Prozent empfinden eine positive Wendung, ein Drittel sieht sie eher negativ (33 Prozent).

 

Valentinstag - ein Tag wie jeder andere?

40 Prozent aller Männer und 36 Prozent aller Frauen in Beziehungen empfinden den Valentinstag als (eher) wichtig. Für zwölf Prozent der Männer und acht Prozent der Frauen in Beziehungen ist er 2021 sogar wichtiger als im vergangenen Jahr. Damit ist es eher das männliche Geschlecht, das dem 14. Februar eine besondere Bedeutung zuweist als das Weibliche. Doch auch Singles scheint der Valentinstag nicht völlig egal zu sein: 19 Prozent von ihnen gaben an, den 14. Februar als (eher) wichtig zu empfinden.

 


Mehr Geschenke als erwartet werden

Die Umfrage von Appinio hat ergeben, dass 42 Prozent der Befragten in einer festen Partnerschaft und zehn Prozent der Singles planen, am Valentinstag etwas zu verschenken. 95 Prozent der Befragten in Beziehungen wollen dabei den Partner/die Partnerin beschenken, zehn Prozent von ihnen beschenken (zusätzlich) ein Familienmitglied und vier Prozent den besten Freund oder die beste Freundin. Unter den Singles wird am häufigsten der beste Freund/die beste Freundin beschenkt. Auch scheinen viele Befragte in festen Beziehungen in diesem Jahr positiv überrascht zu werden: nur 25 Prozent der Männer und 36 Prozent der Frauen erwarten oder erhoffen sich ein Geschenk zum Valentinstag von ihrem Partner – doch 35 Prozent der Frauen und sogar 50 Prozent der Männer planen, ein Geschenk zum 14. Februar zu überreichen. Damit wird es in diesem Jahr wohl einige überraschte Gesichter geben.

 

Männer geben mehr Geld für klassische Geschenke aus

Das männliche Geschlecht plant deutlich tiefer in den Geldbeutel zu greifen: mit 62 Prozent möchte die Mehrheit von ihnen mehr als 26 Euro ausgeben, etwa jeder sechste (17 Prozent) will sogar mehr als 51 Euro investieren. Unter den Frauen will nur jede Dritte (33 Prozent) mehr als 26 Euro ausgeben - dabei ist weniger als jede Zehnte dazu bereit, mehr als 51 Euro für ein Geschenk zu bezahlen (acht Prozent).

Aus der Umfrage geht hervor, dass Männer “klassische” Valentinstagsgeschenke scheinbar klar präferieren: Mit weitem Abstand auf Platz eins der geplanten oder gekauften Geschenke zum Valentinstag stehen Blumen mit 53 Prozent. Auf Platz zwei und drei folgen Schmuck (31 Prozent) sowie Süßigkeiten/Pralinen (31 Prozent). Auch Frauen greifen gerne zu Süßigkeiten als Geschenk (Platz 1 mit 34 Prozent), gefolgt von Gutscheinen und selbstgekochtem Essen (jeweils Platz 2 mit 23 Prozent).

 

 

 

Geschenkekauf im Lockdown

Am Valentinstag 2021, im Lockdown, führt kaum ein Weg am Onlineshoppen vorbei: 66 Prozent der Deutschen, die etwas verschenken wollen, greifen auf den digitalen Einkauf zurück. Insbesondere die Altersgruppe der 25- bis 34-Jährigen will Valentinstagsgeschenke online kaufen: Drei Viertel von ihnen (76 Prozent) planen, im Internet zuzuschlagen. 55- bis 65-Jährige wollen sie hingegen eher offline in der Drogerie, im Supermarkt oder in einem Blumenladen kaufen – nur 46 Prozent von ihnen planen Geschenke online zu shoppen. Während Frauen etwas häufiger angaben, ihre Geschenke online shoppen zu wollen als Männer (68 vs. 64 Prozent), gaben Männer erwartungsgemäß deutlich häufiger an, in Blumenläden einkaufen zu wollen (36 vs. neun Prozent).

kisspng-pdf-adobe-acrobat-computer-icons-pdf-icon-5b23e6c8b6f817.8485504415290794967495

Die gesamten Studienergebnisse hat Appinio in einem 30-seitigen Report zusammengefasst. Interessierte können den Report zur Studie unter Angabe von Kontaktdaten herunterladen.

Zum Studien-Download

Aktuelle Impfbereitschaft und Gründe gegen das Vakzin

Wie bereits in der Vorwoche geben derzeit rund drei Prozent der Befragten an, bereits eine Corona-Impfung bekommen zu haben. Gleichzeitig steigt der Anteil derjenigen, die sich (eher bis sehr) wahrscheinlich impfen lassen wollen, um drei Prozentpunkte. Somit geben derzeit 65 Prozent der Deutschen an, eine Corona-Impfung vornehmen lassen zu wollen.

Impfskeptiker sind sich weiterhin einig: Die Bedenken aufgrund der Sicherheit der Impfung sind weiterhin der größte Grund gegen eine Impfung - aber er geht stark zurück. Haben Mitte Dezember noch 72 Prozent der Impfskeptiker Sorge aufgrund von Spätfolgen geäußert sind es aktuell nur noch 49 Prozent. Dafür geben in dieser Woche sieben Prozent mehr Deutsche an, sich generell ungerne impfen zu lassen (23 Prozent).

Was die Bevölkerung in dieser Woche noch bewegt

Die Sorge um eine Ansteckungsgefahr bei Familie und Freunden sinkt um minus drei Prozentpunkte auf 46 Prozent, die um eine eigene Ansteckung um minus zwei Prozentpunkte auf 34 Prozent. Dafür steigt die Sorge um langfristige wirtschaftliche Auswirkungen um fünf Prozentpunkte an und liegt jetzt bei 40 Prozent. Außerdem machen sich immer mehr Deutsche Sorgen um eine schlechte Versorgung im Krankheitsfall, unabhängig von Corona (plus vier Prozentpunkte, 35 Prozent).
Auch im Einkaufsverhalten lassen sich leichte Änderungen verzeichnen: Nudeln haben es erneut unter die Top 5 der mehr gekauften Produkte geschafft. Alle anderen Kategorien der Top 5 (Obst, Süßigkeiten und Snacks, Gemüse und TK-Produkte) konnten im Vergleich zur Vorwoche noch einmal um plus einen bis plus drei Prozentpunkte zulegen. Der Anteil der Online-Shopper steigt stetig und liegt derzeit bei einem Höchstwert von 68 Prozent die angeben, mehr online zu kaufen als vor der Pandemie. Dies ist ein Plus von fünf Prozentpunkten zur Vorwoche und ein Plus von drei Prozentpunkten zum bis dato höchsten Wert an Online-Shoppern vor vier Wochen (65 Prozent, Welle 43).

 

Sie möchten noch tiefer in die Ergebnisse dieser Studie eintauchen?

Nutzen Sie unser kostenloses Dashboard und registrieren Sie sich hier:

Kostenlos registrieren

 

 

 



Mehr über Appinio


Icon-Appinio-LupeDie Marktforschungsplattform Appinio ermöglicht es Unternehmen, weltweit tausende Meinungen spezifischer Zielgruppen in wenigen Minuten zu erhalten. Jeder kann so erstmals Entscheidungen und Ideen in Echtzeit validieren. Als schnellste Lösung für Marktforschung liefert Appinio Feedback aus 50+ Märkten und hilft Unternehmen dabei, Agilität und Consumer Centricity in die Realität umzusetzen. 



Diesen Artikel teilen

Deutsche vermissen Einkaufen und Shoppen in der Innenstadt

Seit dem 16. Dezember 2020 befindet sich unser Land in einem weiteren harten Lockdown, der bis zum 7. März grundsätzlich

Beitrag weiterlesen


Appinio Research   •   01.03.21 11:05
FMCG-Report: Deutsche zögern beim Online-Einkauf von Lebensmitteln

Die meisten Deutschen kaufen ihre Lebensmittel offline. Doch neben dem stationären Verkauf bieten immer mehr Supermarktketten

Beitrag weiterlesen


Appinio Research   •   26.02.21 09:54
Deutsche sparen und investieren mehr in Corona-Zeiten

Lockdown für Wirtschaft und Alltag, Shutdown der Kultur, Kurzarbeit und staatliche Hilfen – die Corona-Pandemie wirbelt das

Beitrag weiterlesen


Appinio Research   •   22.02.21 11:23
Konzentrationsschwierigkeiten, Schlafprobleme & mehr - Corona zermürbt

Wie fühlt sich die deutsche Bevölkerung aktuell, mitten im Winter, im herrschenden Corona-Lockdown? Das

Beitrag weiterlesen


Appinio Research   •   22.02.21 11:20
Angst vor Corona-Mutationen groß

Die Welt befindet sich in der Bekämpfung der Coronavirus-Pandemie in einer entscheidenden Phase. Impfprogramme liefen gerade

Beitrag weiterlesen


Appinio Research   •   19.02.21 11:51
Online-Boom: Jeder Vierte shoppt mindestens einmal pro Woche online

Noch mindestens bis zum 14. Februar müssen die Deutschen digital einkaufen, wenn es mehr als Artikel des täglichen Bedarfs

Beitrag weiterlesen


Appinio Research   •   02.02.21 16:56