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Corona-Studie: So bezahlen die Deutschen seit der Pandemie
Veröffentlichung: 14. September 2020

Im 26. Corona Report hat das Marktforschungsunternehmen Appinio 1.000 Menschen bevölkerungsrepräsentativ (nach Alter und Geschlecht quotiert) befragt, welchen Einfluss die Corona-Krise auf ihre Zahlungsgewohnheiten hat.


Die Deutschen zahlen nach wie vor gerne mit Bargeld

Mehr als jeder zweite Deutsche präferiert Kartenzahlungen gegenüber Barzahlungen. Nichtsdestotrotz zahlen 45 Prozent der Befragten nach wie vor gerne bar. Unter den 35-44-Jährigen ist der Anteil derer, die Bargeld präferieren, am geringsten.  Dennoch gaben 37 Prozent unter ihnen an, lieber bar zu bezahlen als mit EC- oder Kreditkarte.  Am ehesten bevorzugen die Altersgruppen der 16-17-Jährigen (60 Prozent) und die der 55-65-Jährigen (53 Prozent) Bargeld gegenüber Kartenzahlungen.

 

Nutzung kontaktloser Zahlungsmethoden

Drei Viertel der Deutschen haben bereits vor Corona kontaktlose Zahlungsmethoden genutzt. Bei mehr als der Hälfte ist die Nutzung während der Pandemie (etwas) mehr geworden. Vor allem in der Altersgruppe der 45-54-Jährigen wurden kontaktlose Zahlungsmethoden vermehrt eingesetzt: 25 Prozent gaben an, diese viel mehr zu benutzen als zuvor. 47 Prozent der kontaktlosen Bezahler nutzen diese Methode bewusst, um Kontakt mit einem Kartenlesegerät zu vermeiden. Am ehesten wird für kontaktlose Bezahlungen die Karte benutzt: 64 Prozent der Befragten gaben an, am liebsten auf die EC-Karte zurückzugreifen, 19 Prozent präferieren die Kreditkarte. 

 

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Die gesamten Studienergebnisse hat Appinio in einem 30-seitigen Report zusammengefasst. Interessierte können den Report zur Studie unter Angabe von Kontaktdaten herunterladen.

Zum Studien-Download

Die Zahlung per Smartphone ist im Trend

17 Prozent der Befragten gaben an, kontaktlos am liebsten per Handy zu bezahlen: Zehn Prozent bevorzugen Apple Pay und sieben Prozent Google Pay.
Generell steht der Großteil der Deutschen einer Bezahlung per Handy positiv gegenüber. Zwei Drittel der Befragten können sich vorstellen, mobil mit dem Smartphone an der Kasse zu bezahlen oder haben es bereits getan. Jeder Siebte hat während der Corona-Krise das erste Mal per Handy bezahlt. Smartwatches hingegen werden bislang eher nicht als Zahlungsmethode benutzt. Lediglich vier Prozent derjenigen, die schon mal kontaktlos bezahlt haben, gaben an, in der Pandemie erstmals mit ihrer Smartwatch bezahlt zu haben. Sechs Prozent von ihnen hatten schon vorher per Uhr an der Kasse bezahlt.

 

Sorge um wirtschaftliche Situation sinkt

Die Sorge aufgrund der wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Krise sinkt. Während vor vier Wochen noch etwa 40 Prozent der Deutschen angaben, besorgt um langfristige wirtschaftliche Konsequenzen wie zum Beispiel Insolvenzen zu sein, waren es in dieser Woche 36 Prozent. Auch die Sorge um die persönliche wirtschaftliche bzw. finanzielle Situation ist im Vergleich zur Vorwoche um drei Prozentpunkte gesunken. Die Angst vor dem langfristigen Aussterben von Gastronomie und Kultur bleibt hingegen seit vier Wochen in etwa konstant: 32 Prozent der Deutschen sorgen sich um ein Aussterben von Gastronomiebetrieben und Kultur. Vor vier Wochen waren es 31 Prozent.

 

Herbst macht sich im Konsumverhalten bemerkbar

Es wird Herbst und die Erkältungssaison beginnt. Das sieht man auch im Konsum der Deutschen. Taschentücher haben es in dieser Woche in die Top 5 der vermehrt gekauften Non-Food Produkte geschafft und die Kategorie Putzmittel vom Podest gestoßen. Jeder Fünfte gab in dieser Woche an, mehr Taschentücher als sonst zu kaufen - vier Prozentpunkte mehr als noch in der Vorwoche. Ansonsten bleiben Mundschutz, Desinfektionsmittel und Seife weiterhin in den Top 5. Bei den Food-Produkten sind Obst, Nudeln und Gemüse weiterhin die Artikel, die vermehrt im Einkaufswagen landen.

 

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