KI Hype in Deutschland - Studie mit GermanAI

Appinio Research ┬Ě 13.11.2023 ┬Ě 7min Lesezeit

K├╝nstliche Intelligenz als das zukunftsbestimmende Thema

K├╝nstliche Intelligenz (KI), auch Artificial Intelligence (AI) genannt, erlebt seit geraumer Zeit einen riesigen Hype und ist f├╝r viele Menschen mittlerweile unverzichtbar. Vom Otto Normalverbraucher bis hin zu den Gro├čkonzernen ÔÇô der Einsatz von KI wird immer pr├Ąsenter. Doch was f├╝r Auswirkungen hat KI eigentlich auf die Deutschen? Kennen sich die Menschen ├╝berhaupt mit dem Thema aus und welche Chancen und Risiken bietet diese Technologie? Appinio hat genau das mithilfe einer repr├Ąsentativen Umfrage zusammen mit GermanAI - den Experten f├╝r KI - herausgefunden und zusammengefasst. Daf├╝r haben wir 1.000 Deutsche mit B├╝rojob oder leichter Handarbeit befragt, wie sie zu Chancen und Risiken von KI in der Wirtschaft stehen. 

 

Deep dive in die Zahlen hinter dem Blogpost gef├Ąllig? Hier geht es zu den Studienergebnissen.

 

 

KI im Aufwind: Ein Blick auf Bildung und Einsatz im Unternehmen! 

Angesichts des wachsenden Einsatzes von KI wird es immer wichtiger, ein Verst├Ąndnis f├╝r diese Technologie zu haben. Die Ergebnisse der Umfrage zeigen, dass die Deutschen ein starkes Interesse an KI haben und sich aktiv mit diesem Thema auseinandersetzen. 72 Prozent der Befragten geben an, bereits ein umfassendes Verst├Ąndnis von KI zu besitzen. Dies ist ein ermutigendes Zeichen daf├╝r, dass die Bev├Âlkerung sich bewusst ist, wie wichtig KI f├╝r die Zukunft ist.

 

Besonders beeindruckend ist die hohe Bereitschaft zur Weiterbildung im Bereich KI. 88 Prozent der Befragten w├╝rden eine Schulung oder Fortbildung in Betracht ziehen, um ihre Kenntnisse und F├Ąhigkeiten in Bezug auf KI zu erweitern. Somit haben die Menschen in Deutschland erkannt, dass sie sich auf die zunehmende Bedeutung von KI vorbereiten m├╝ssen.

 

Interessanterweise nutzen weniger als die H├Ąlfte der Unternehmen KI, wobei die Technologie haupts├Ąchlich von M├Ąnnern eingesetzt wird. Die Umfrageergebnisse zeigen, dass 61 Prozent der Generation Y angeben K├╝nstliche Intelligenz in ihrem Unternehmen zu verwendet. Die Generation Z landet auf dem zweiten Platz mit 47 Prozent und die Generation X auf dem dritten Platz mit 43 Prozent. 

 

Es ist wichtig, dass Unternehmen und Organisationen die Chancen und Potenziale von KI erkennen und diese Technologie in ihren Gesch├Ąftsprozessen nutzen. Gleichzeitig m├╝ssen sie sicherstellen, dass die Nutzung von KI gerecht und inklusiv ist, um m├Âgliche Ungleichheiten zu vermeiden.

 

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Chancenkarussell KI

Die M├Âglichkeiten, die die KI bietet, sind schier endlos. Von der Optimierung von Gesch├Ąftsprozessen ├╝ber die Entwicklung innovativer Produkte bis hin zur L├Âsung komplexer gesellschaftlicher Herausforderungen - die Liste ist lang. Unternehmen nutzen KI, um personalisierte Dienstleistungen anzubieten und das Kundenerlebnis zu verbessern.

 

Insbesondere f├╝r die Wirtschaft hat die Technologie das Potenzial, weitreichende Auswirkungen zu haben. Die Umfrage zeigt, dass 84 Prozent der Befragten KI als einen bedeutenden Wachstumsfaktor f├╝r die Wirtschaft in den n├Ąchsten 10 Jahren sehen. Die Einsch├Ątzung der Potenziale variiert jedoch je nach Einkommensgruppe. Je h├Âher das Einkommen, desto optimistischer sind die Einsch├Ątzungen bez├╝glich der Chancen, die KI bietet. Dies verdeutlicht, dass viele Menschen die wirtschaftlichen M├Âglichkeiten von KI erkannt haben.

 

Interessanterweise zeigt sich jedoch, dass die Generation Z (24 Jahre und j├╝nger) weniger Potenzial f├╝r KI sieht. Dies k├Ânnte auf eine unterschiedliche Wahrnehmung der Technologie oder m├Âglicherweise auf Skepsis gegen├╝ber neuen Entwicklungen in dieser Altersgruppe hinweisen.

 

Die Top 3 Berufsgruppen, die von KI profititeren oder neu entstehen k├Ânnten 

1. Industrie und Produktion (61 %)

2. Medizin (55 %)

3. Bildung und Forschung (53 %)

Die Kehrseite der KI Medaille

Es gibt allerdings auch Risiken, die nicht ignoriert werden sollten. Der Einsatz von KI kann Fragen zur Privatsph├Ąre und Sicherheit aufwerfen. Es ist von gro├čer Bedeutung, dass diese Risiken ernst genommen werden.

 

Die Ergebnisse der Umfrage zeigen, dass lediglich 2 Prozent der Befragten keinerlei Gefahr oder Risiko in Bezug auf die Anwendung von KI sehen. Das verdeutlicht, dass die Mehrheit der Menschen sich bewusst ist, dass potenzielle Risiken existieren.

 

Besonders problematisch betrachten 53 Prozent das Risiko von gef├Ąlschten Inhalten und Fake News. Es ist verst├Ąndlich, da KI in der Lage ist, menschen├Ąhnlichen Text zu generieren und somit die Verbreitung von Fehlinformationen erleichtert. Interessanterweise sch├Ątzt die Generation Z die Risiken insgesamt als geringer ein. Dies k├Ânnte darauf zur├╝ckzuf├╝hren sein, dass sie weniger Erfahrung mit den potenziellen Risiken von KI haben.

 

Besorgniserregend ist auch, dass 91 Prozent der Befragten ├╝berzeugt sind, dass KI in den n├Ąchsten 10 Jahren bestimmte Berufsgruppen ersetzen wird. Dies deutet darauf hin, dass die Auswirkungen von KI auf die Arbeitswelt als bedrohlich wahrgenommen werden.

Politische Kontrolle und Regulierung

Bei all diesen M├Âglichkeiten und Risiken sind 74 Prozent der Studienteilnehmenden der ├ťberzeugung, dass die Politik in die Entwicklung und Anwendung von KI einbezogen werden sollte. Die Befragten erkennen ebenfalls den dringenden Bedarf an mehr Regulierung f├╝r KI, insbesondere in Form von ethischen Richtlinien. Ganze 95 Prozent fordern ethische Leitlinien f├╝r den Einsatz von KI. Das verdeutlicht eindeutig den Wunsch nach klaren Spielregeln und Schutzmechanismen in einer Welt, die immer st├Ąrker von KI gepr├Ągt ist.

 

Auf der anderen Seite sind 77 Prozent der Befragten der Meinung, dass zu strenge Gesetze und Regulierungen die Wettbewerbsf├Ąhigkeit deutscher Unternehmen in diesem Bereich einschr├Ąnken k├Ânnten. Sie haben Bedenken, dass zu viele Vorschriften den Unternehmen in Deutschland im Vergleich zu anderen L├Ąndern, die m├Âglicherweise weniger strenge Regelungen haben, einen Nachteil verschaffen k├Ânnten. Es besteht die Sorge, dass zu viel B├╝rokratie und Einschr├Ąnkungen die Innovationskraft der deutschen Unternehmen beeintr├Ąchtigen k├Ânnten, insbesondere im Bereich der K├╝nstlichen Intelligenz.

 

Somit ist es von gro├čer Bedeutung, dass Politik und Unternehmen gemeinsam an einem rechtlichen Rahmen arbeiten, der die Chancen und Risiken von KI ber├╝cksichtigt. Eine enge Zusammenarbeit zwischen Regierungsbeh├Ârden, Unternehmen und der Zivilgesellschaft ist erforderlich, um die bestm├Âglichen L├Âsungen f├╝r die Regulierung von KI zu finden.

 

 

Die Top 3 KI Regulierungsaspekte der Deutschen

1. Datenschutz und Privatsph├Ąre (62 %)

2. Sicherheit und Cyberabwehr (59 %)

3. Haftungsfragen bei Fehlfunktionen (55 %)

Robotik ist ein gro├čer Teil der KI-Industrie, der Auswirkungen auf den Jobmarkt haben wird.GermanAI als KI Experten f├╝r die deutsche Wirtschaft

Unser Experte zu dem Thema? Jan Marius Marquardt, der Gr├╝nder und Gesch├Ąftsf├╝hrer von GermanAI. GermanAI ist der ultimative Experte, wenn es darum geht, das volle Potenzial der k├╝nstlichen Intelligenz in die deutsche Wirtschaft zu bringen. Mit ihrer Beratungs- und Gr├╝ndungsplattform unterst├╝tzen sie den deutschen Mittelstand dabei, interne Abl├Ąufe und Produkte mithilfe von KI zu optimieren und neue Gesch├Ąftsbereiche zu erschlie├čen. Von der Entwicklung einer ma├čgeschneiderten KI-Strategie bis zur technischen Umsetzung bieten sie umfassende Beratungsleistungen an. 

 

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Fazit zum KI Hype

Im Gro├čen und Ganzen zeigen die Ergebnisse der Umfrage, dass die Deutschen ein ziemlich gro├čes Interesse an KI haben und sich aktiv damit besch├Ąftigen. Die Bereitschaft zur Weiterbildung deutet darauf hin, dass die Menschen in Deutschland die Wichtigkeit von KI erkannt haben und bereit sind, sich f├╝r die Zukunft vorzubereiten. Es ist absolut entscheidend, dass Unternehmen, Politik und Gesellschaft Hand in Hand arbeiten, um die Chancen von KI zu nutzen und gleichzeitig die Risiken zu minimieren. Nur so kann Deutschland seine f├╝hrende Position im Bereich der K├╝nstlichen Intelligenz weiter ausbauen.

 

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