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Der ultimative Appinio Guide zu E-Mobility: Alles, was Sie über E-Autos wissen müssen Veröffentlichung: 22. Oktober 2021

Macht kaum Geräusche, verbreitet keine stinkenden Abgase und enthält jede Menge modernste Technik – das ist zumindest das gängige Bild vom E-Auto. Dabei ist Elektromobilität viel mehr das: Die emissionsfreien E-Motoren, gespeist mit klimaneutraler Energie, sind das technologische Versprechen, das uns in eine umweltfreundlichere Zukunft führen soll. Auch die Nachfrage steigt rasant und die Politik könnte in naher Zukunft entscheidende Weichen für die Elektromobilität in Deutschland stellen. Zeit für einen detaillierten Blick auf das Thema. Was bedeutet E-Mobility? Was gibt es über E-Autos zu wissen? Wie denken die Deutschen über Elektromobilität? Dazu legt Appinio mit dem Mobility Report 2021 eine umfangreiche Befragung in fünf Ländern vor. Für die repräsentative Studie (nach Alter und Geschlecht) wurden jeweils 2000 Verbraucher in Deutschland, Frankreich, Spanien, dem Vereinigten Königreich und den USA befragt. in  weltweit nach ihrer Meinung zu E-Autos befragt. Dieser E-Mobility Guide präsentiert die spannendsten Einblicke in die Ergebnisse und verrät Ihnen alles, was Sie über Elektromobilität wissen sollten.

 

 

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Die gesamten Studienergebnisse der E-Mobility Studie hat Appinio in einem 50-seitigen Report zusammengefasst. 

 

1. Was ist ein E-Auto?

Ein Elektroauto unterscheidet sich in einem wesentlichen Punkt von den konventionellen Autos: Der Antrieb. Statt mit Diesel oder Benzin wird das E-Auto mit Strom bewegt. Ein Akku bzw. eine Batterie versorgt den Motor. für Fahrer eine kleine Umstellung: Anstatt zur Tankstelle führt der Weg zur nächsten Stromquelle, vor allem zur Steckdose.

Dass unsere Straßen nicht von E-Autos gepflastert werden verwundert, schließlich ist die Idee eines Elektroautos schon über 100 Jahre alt. Zu Beginn des 21. Jahrhundert werkelten Forscher an Prototypen, doch es scheiterte am unausgereiften technologischen Fortschritt. Aber vor allem daran, dass Öl günstiger war und sich längst zum wirtschaftlichen Antreiber des 21. Jahrhunderts etablierte. Es dauerte bis zu den 2000er, bis das Elektroauto wieder in den Fokus der Autohersteller rückte. Seitdem präsentieren Marken wie Tesla, VW, Renault, Hyundai, Audi oder BMW regelmäßig neue Modelle. In Zukunft kommt niemand mehr an E-Autos vorbei, denn sie sind ein wichtiges Puzzlestück in der Energiewende. Auch wollen viele Länder in den kommenden Jahren Neuzulassungen von Autos mit konventionellen Verbrennungsmotoren verbieten.

 

 

2. Welche Arten elektrischer Autos gibt es?

Das E-Auto ist aus der Vorstellung einer umweltfreundlichen und klimaneutralen Zukunft nicht mehr wegzudenken. Auch die große Mehrheit der Deutschen (67 Prozent) findet: E-Autos sind die Zukunft. Die Technologie steckt allerdings noch in den Kinderschuhen – gemessen am konventionellen Motor, der schon über 100 Jahre existiert. Abgesehen von Autotypen wie PKW, SUV, Pick-up oder Bus gibt es bezüglich des Antriebs bereits verschiedene Versionen von E-Autos, die Vergangenheit und Zukunft miteinander verbinden oder bereits als nächste Evolutionsstufe in der Elektromobilität gehandelt werden:

  • Batteriebetriebenes E-Auto

Was wir als klassisches E-Auto kennen, ist in der Regel das Battery Electric Vehicle (BEV). Diese Art E-Auto läuft ausschließlich mit Strom, der in einer Batterie gespeichert wird. Diese kann entweder daheim oder an einer öffentlichen Ladesäule aufgeladen werden. Im Vergleich zum konventionellen Auto hat dieser Typ E-Auto weder Getriebe noch Gangschaltung.

 

  • Plug-In Auto

Kommt der Strom per Kabel von der Ladesäule über die integrierte Steckdose ins Auto, spricht man von Plug-In Autos. Die gibt es in der reinen batteriebetriebenen Variante, aber auch in einer Hybrid-Variante mit Verbrennungsmotor. Dabei unterstützt der zusätzliche E-Motor den konventionellen Hauptmotor, um den Energieverbrauch zu senken.

  • Hybrid-Auto mit konventionellem Motor

Diese Art E-Auto verbindet das Alte mit dem Neuen. Im Hybrid-Auto stecken zwei Antriebstechniken – elektronisch und klassisch mit fossiler Energie wie Benzin oder Diesel. Der Hybridwagen legt den Großteil der Strecke mit konventionellen Kraftstoffen zurück, allerdings unterstützt der Elektromotor bei energieintensiven Aktionen wie Anfahren, Beschleunigen, Bremsen etc. Der elektronische Zusatzmotor optimiert damit den Verbrennungsmotor und senkt den Energieverbrauch.

  • Hybrid-Auto mit E-Motor

Der Hauptantrieb in Hybridfahrzeugen ist elektronisch. Der zusätzlich verbaute Verbrennungsmotor erhöht die effektive Reichweite, wenn der Akku einmal leer ist. Dieser konventionelle Motor treibt aber nicht das E-Auto an, sondern speist einen Generator, der wiederum die Batterie auflädt.

  • Fuel-Cell Electric Vehicle

Ein Exot unter den Elektroautos ist die Variante mit integrierten Brennstoffzellen. Die Energie in den Zellen entsteht durch die Reaktion von Sauerstoff mit Wasserstoff. Sie sind klimaneutral und absolut emissionsfrei, da als einzige Emission lediglich Wasser entsteht. Das große Problem: Die Tankmöglichkeiten von Wasserstoff sind in Deutschland und auf der ganzen Welt noch sehr beschränkt. Trotzdem werden diese E-Autos als die nächste Evolutionsstufe gesehen, wenn der Einsatz von Wasserstoff massentauglicher wird.

 

 

3. Pro und Contra von E-Autos

Innovationen haben traditionell einen schwierigen Marktstart: Die Technologien sind unausgereift und teuer, sodass vor allem nur Gutverdiener sie kaufen können. E-Autos bleiben vorerst teuer, bis eine kritische Masse an Menschen erreicht wird und ein solider Markt entsteht. Seltene Rohstoffe für Motor und Batterien bestimmen den hohen Preis, hohe Anschaffungskosten lassen viele Menschen zögern. So ist beispielsweise die erste Assoziation für die Mehrheit der Deutschen (54%) schlichtweg “teure Preise”.

Doch schon jetzt überwiegen auf lange Sicht die Vorteile. Ein E-Auto hat langfristig eine bessere Ökobilanz als sein fossiler Vorgänger. Der elektrische Betrieb ist emissionsfrei und viel leiser als bei einem Verbrennungsmotor. Es kommt zwar auf die CO²-Bilanz des verwendeten Strom an, aber in Zukunft gibt es dank Solar- und Windstrom immer mehr grünen und klimaneutralen Kraftstoff. Auch die Batterie in einem E-Auto hat ein zweites Leben: Nach vielen Jahren wird sie aufgrund sinkender Leistungsfähigkeit erneuert, die alte wird recyclet und dient als andere Energiespeicher. Ein Verbrennungsmotor ist unbrauchbar und wird verschrottet. Auch beim Thema Wartung hat der E-Motor eindeutig die Nase vorn: Ein Verbrennungsmotor besteht im Schnitt aus mehr als 1000 Teilen. Ein Elektromotor inklusive Batterie hat nur rund 200 Komponenten. Die hochmoderne Technologie im E-Auto ist leichter, kompakter und weniger anfällig für Fehler.

 


Nachteil bleibt das Laden

Ein Nachteil neben der momentan noch hohen Preise ist die Reichweite eines E-Autos. Auch ist das Ladesäulen-Netz noch nicht so engmaschig wie das Tankstellen-Netz. Gemessen an den neu zugelassenen Elektroautos auf Deutschlands Straßen kam im vergangenen Jahr eine Ladesäule auf 13 E-Autos. Der schleppende Ausbau bremst den Siegeszug des E-Autos für die kommenden Jahre aus. Das befeuert auch die Vorurteile zu E-Autos: Ein Viertel der Befragten (28 Prozent) hält die Ladeinfrastruktur für E-Autos für  alltagstauglich - unter Besitzern eines konventionellen Autos sind es sogar noch weniger (22 Prozent). E-Auto-Besitzer scheinen sich allerdings gut damit arrangieren zu können, denn von ihnen halten dreimal so viele Befragte (68 Prozent) die Infrastruktur für alltagstauglich. Auch die Reichweite wird von Nicht-Besitzern deutlich kritischer eingeschätzt: Lediglich fast vier von zehn Befragten finden die verbauten Batterien ausreichend für den Alltag (38 Prozent). Unter den Besitzern eines E-Autos sieht man auch das ganz anders. Doppelt so viele Befragte empfinden die verbauten Batterien ausreichend für ihren Alltag (77 Prozent).

 

Die gesamten Studienergebnisse mit Fokus auf E-Autos hat Appinio in einem 50-seitigen Report zusammengefasst. Interessierte können den Report zur Studie hier herunterladen:



4.    Status Quo: So steht es um das E-Auto in Deutschland

Die Autokultur ist für manchen Deutschen schon fast wie eine Religion. Doch das oftmals sehr emotionale Thema steht seit Jahren im Zentrum hitziger Debatten: Im Zuge des Klimawandels und der Intensivierung der Klimaschutzmaßnahmen gerät der klimaschädliche Verbrennungsmotor weltweit immer stärker unter Druck. In einigen Ländern hat das konventionelle Auto sogar ein klares Enddatum. Dazu kommt, dass E-Autos in vielen Ländern politisch subventioniert werden. So etwa in Norwegen: Beim Kauf fällt die Mehrwertsteuer von 25 Prozent weg, wodurch ein Elektroauto in Norwegen mittlerweile fast so viel kostet wie ein vergleichbarer Neuwagen mit Verbrennungsmotor. In Deutschland gibt es mit der „Umweltprämie“ mehrere tausend Euro Zuschuss für neue E-Modelle. Käufer haben mittlerweile die Qual der Wahl, welcher Anbieter bzw. welches Modell es werden soll.

 

 

Diese Marken dominieren den Elektroauto-Markt in Deutschland

Neben den deutschen Marken VW, BMW, Mercedes und Audi ist so ziemlich jeder große Autohersteller auf dem E-Auto-Markt aktiv. Zu etablierten Playern wie Toyota, Honda, Ford, Renault oder Volvo gesellt sich der heimliche Star der Elektromobilität: Tesla. Das amerikanische Unternehmen unter der Führung von Elon Musk existiert seit 2003, brachte 2008 das erste E-Serienauto auf den Markt. Neben Elektroautos werden seit geraumer Zeit auch Batterien und Solaranlagen in eigener Produktion hergestellt. Mittlerweile bietet Tesla sechs Baureihen an und verkaufte 2020 nach eigenen Angaben fast 500.000 Fahrzeuge. Noch in diesem Jahr soll mit der „Gigafactory“ Berlin-Brandenburg eine Großfabrik fertiggestellt werden, um die Produktion weiter anzukurbeln und die große Nachfrage schneller befriedigen zu können.

Auch die Appinio-Studie bestätigt die herausragende Rolle des E-Pioniers: Jeder fünfte Besitzer eines E-Auto fährt Tesla (22 Prozent), gefolgt von den deutschen Marken BMW (17 Prozent), Mercedes (15 Prozent), Audi (14 Prozent) sowie VW (12 Prozent). Auch bei der als Top-of-Mind Brand sticht Tesla heraus: Jeder Zweite (50 Prozent) denkt beim Stichwort E-Auto als erstes an Tesla. Erst danach kommen mit großem Abstand die heimischen Marken VW, BMW und Audi (11, 8 bzw. 6 Prozent). Auch wird kaum eine Marke so häufig mit den positiven Attributen innovativ, futuristisch und umweltfreundlich verbunden wie Tesla. Lediglich bei Aspekten wie Design, Leidenschaft und Schnelligkeit können deutsche Wettbewerber wie Audi oder Porsche den amerikanischen Hersteller überflügeln.


 

Steigende Nachfrage auf deutschem Markt

In Deutschland entwickelte sich der E-Automarkt lange Zeit nur schleppend, doch die Verkaufszahlen ziehen seit zwei Jahren kräftig an. Wurden 2019 noch etwa 63.000 reine E-Autos sowie ca. 45.000 Plug-In-Hybride verkauft, waren es 2020 schon über 194.000 E-Autos und über 200.000 Plug-In-Hybride. Für 2021 sind es bereits 148.000 E-Autos sowie 163.000 Plug-In-Hybride. Allein im ersten Halbjahr 2021 wurden laut dem Kraftfahrtbundesamt etliche Modelle des VW e-Up! (15.471), des Tesla Model 3 (13.719) sowie VW ID.3 (12.915) allein in Deutschland verkauft. Im Vergleich zu neuzugelassenen Benzinern oder Diesel-Autos ist das noch ein kleiner Teil, denn da machen Verbrenner fast 80 Prozent der Neuzulassungen für Januar und Februar 2021 aus. Aber der Trend zeigt: Neuzulassungen für Verbrennungsmotoren mit Benzin, Diesel oder Erdgas gehen zurück, hingegen steigen die Zulassungen für Hybrid-, Plug-In- sowie Elektroautos rasant an – allein im Januar 2021 um über 100 Prozent im Vergleich zu Januar 2020. Steht uns daher eine blühende Zukunft der Elektromobilität hervor?

 

5.   Hürden, Kaufkriterien und vorherrschende Marken - was denken die Deutschen wirklich über E-Autos?

E-Autos fahren noch nicht die Mainstream-Welle. Das zeigen nicht nur die Verkaufszahlen und der Anteil der Neuzulassungen im Vergleich zu Verbrennungsmotoren. Sondern auch die Appinio Studie: Sechs von zehn Deutschen (62 Prozent) sind noch mit Verbrennungsmotor unterwegs, lediglich jeder Achte (13 Prozent) fährt voll elektrisch oder per Plug-In-Hybrid. Dennoch sagen immerhin vier von zehn Besitzer eines Verbrenners (44 Prozent), dass ihr nächstes Auto wahrscheinlich elektrisch sein wird.

 


Die gesamten Studienergebnisse hat Appinio in einem 50-seitigen Report zusammengefasst. Interessierte können den Report zur Studie hier herunterladen:




Großteil saß noch nie im E-Auto doch die Lust am Probieren ist groß

Der  Großteil der kam Deutschen noch gar nicht in den Genuss eines Elektroautos, denn zwei Drittel (67 Prozent) waren noch nie mit einem Elektroauto unterwegs. Doch das Interesse ist groß: Acht von zehn Befragten (78 Prozent) würden gerne ein E-Auto Probe fahren. Vor allem in Großstädten haben Menschen im täglichen Verkehr oder per Carsharing mehr Berührungspunkte mit E-Autos. Wer schon in den Genuss einer Spritztour kam, war in der Regel begeistert: Sechs von zehn Befragte (61 Prozent) fanden den Testlauf (sehr) positiv, vor allem die Altersgruppe der 35- bis 44-Jährigen war begeistert (71 Prozent). Für die größten Wow-Effekte sorgten die Geräuschlosigkeit des Motors (60 Prozent) und die schnelle Beschleunigung (48 Prozent).

 

Die erste Assoziation: teure Preise

Der  Großteil der kam Deutschen noch gar nicht in den Genuss eines Elektroautos, denn zwei Drittel (67 Prozent) waren noch nie mit einem Elektroauto unterwegs. Doch das Interesse ist groß: Acht von zehn Befragten (78 Prozent) würden gerne ein E-Auto Probe fahren. Vor allem in Großstädten haben Menschen im täglichen Verkehr oder per Carsharing mehr Berührungspunkte mit E-Autos. Wer schon in den Genuss einer Spritztour kam, war in der Regel begeistert: Sechs von zehn Befragte (61 Prozent) fanden den Testlauf (sehr) positiv, vor allem die Altersgruppe der 35- bis 44-Jährigen war begeistert (71 Prozent). Für die größten Wow-Effekte sorgten die Geräuschlosigkeit des Motors (60 Prozent) und die schnelle Beschleunigung (48 Prozent).

 

 

Wahrnehmung der E-Brands: Tesla überstrahlt alle

Keine Marke steht bei den Deutschen mehr für Elektromobilität als Tesla. Jeder Zweite denkt an Tesla, wenn der Begriff E-Auto fällt (50 Prozent). Vier von zehn Deutschen verbinden Tesla mit Innovation und Futurismus (42 bzw. 40 Prozent) - damit landet Elon Musks Unternehmen jeweils auf Platz 1 in diesen Dimensionen. Beim Thema Umweltfreundlichkeit muss sich der amerikanische Hersteller geschlagen geben, hier hat das japanische Pendant Toyota die Nase vorn (35 vs. 31 Prozent).

Der Blick auf die deutschen Marken zeigt ein unterschiedliches Bild: Mercedes reiht sich beim Thema Reichweite klar auf dem zweiten Platz hinter Tesla ein (24 vs. 18 Prozent). Dahinter folgen VW und Audi (je 16 Prozent). niemand ragt bei den Themen Geschwindigkeit und Fahrspaß im E-Segment so stark heraus wie Porsche (48 bzw. 40 Prozent). BMW folgt in der Dimension Fahrspaß auf Platz zwei, denn jeder Dritte verbindet diesen mit BMW (36 Prozent) – passend zum Slogan „Freude am Fahren“. Audi sticht als klarer Gewinner heraus, wenn es um „attraktives Design“ im E-Bereich geht.

6. Internationaler Vergleich: E-Autos in Frankreich, Spanien, UK & USA

Die Appinio-Studie bietet auch international vergleichbare Ergebnisse. Beim Thema E-Mobilität stechen die Spanier und Briten mit einer besonders hohen Sympathie für E-Mobilität heraus: Neun von zehn Befragten aus Spanien (90 Prozent) und England (88 Prozent) sind der Überzeugung, dass E-Autos die Zukunft sind. In Deutschland sagen das nur zwei Drittel (66 Prozent), Frankreich und die USA liegen in der Mitte (72 bzw. 81 Prozent). Auch ist die Zustimmung für ein Verbot der Neuzulassungen von Verbrennungsmotoren ab 2030 in UK und Spanien am höchsten (70 bzw. 69 Prozent). Während die USA gespalten ist (52 Prozent Zustimmung), überwiegt in Deutschland und Frankreich die Ablehnung (je 44 Prozent Zustimmung). Diese Unterschiede lassen sich zumindest nicht mit der Verbreitung von E-Autos in den einzelnen Ländern erklären: Je 13 Prozent der Briten, Deutschen und Franzosen besitzt ein E-Auto, in Spanien sind es marginal weniger (12 Prozent), in den USA sind es 10 Prozent.

Die Franzosen denken an Kosten, die Spanier & Briten an die Umwelt

Für alle fünf Länder gilt gleichermaßen: Je älter die Befragten, desto eher verbinden sie E-Autos zuerst mit hohen Preisen. Das fällt den Franzosen vor allen anderen Ländern auch als Erstes ein (61 Prozent). Die Spanier hingegen verbinden Elektromobilität überwiegend mit Umweltfreundlichkeit (57 Prozent). Im Vereinigten Königreich schwanken Befragte zwischen Umweltfreundlichkeit und den hohen Preisen (51 bzw. 50 Prozent) - ähnlich wie in den USA (46 bzw. 48 Prozent). Das Thema Futurismus genießt in den USA den höchsten Stellenwert (39 Prozent), wie die folgende Grafik zeigt.

Geht es darum, welche Marken mit E-Mobilität verbunden werden, hat Tesla in jedem befragten Land die Nase klar vorn – lediglich in Frankreich liefert sich der heimische Hersteller Renault ein ernstzunehmendes Tête-à-Tête mit dem Branchenprimus (43 vs. 47 Prozent). Toyota steht in der öffentlichen Wahrnehmung in Spanien, Frankreich und den USA auch gut da (26, 25 bzw. 23 Prozent), in Deutschland landet der japanische Hersteller hinter VW, BMW, Audi und Mercedes-Benz nur auf dem sechsten Platz (11 Prozent).

 

7. Fazit: Der Elektrozug rollt (langsam) Richtung klimaneutrale Zukunft

E-Autos sind die Zukunft - das denkt auch die Mehrheit der Deutschen. Die deutschen Hersteller Volkswagen, Audi, BMW, Mercedes und Porsche locken regelmäßig mit neuen Modellen, politische “Umweltprämien” stimmen immer mehr Unentschlossene um. Seit vergangenem Jahr ziehen die Verkaufszahlen von Elektroautos in Deutschland kräftig an, für 2021 werden ähnliche Zahlen prognostiziert. Das Thema Elektromobilität ist immer präsenter in den Medien, bei der Arbeit, in der Freizeit oder im Bekannten- und Freundeskreis. Momentan rollen vor allem Tesla-Modelle auf den Straßen hierzulande, auch beim Markenimage steht Tesla noch im besseren Licht da. Doch die deutschen Hersteller holen auf. Damit noch mehr Menschen auf ein E-Auto umsteigen, braucht es weitere finanzielle Anreize aus der Wirtschaft und der Politik sowie einen zügigen Ausbau der Ladesäulen-Infrastruktur. Die internationalen Ergebnisse des Appinio Mobility Reports 2021 zeigen: Interesse und Nachfrage sind durchaus da!

 

 

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