Vermögensaufbau für Kinder: Die Hälfte der Eltern ist bereit für die Börse

Presseteam · 29.04.2026 · 7min Lesezeit

Pressemitteilung: Vermögensaufbau für Kinder | Appinio
3:33
Vermögensaufbau für Kinder: Die Hälfte der Eltern ist bereit für die Börse

München/Hamburg, 29. April 2026 – Eltern in Deutschland blicken optimistisch auf die finanzielle Zukunft ihrer Kinder und zeigen großes Interesse an aktiver Vorsorge am  Kapitalmarkt. Eine neue repräsentative Untersuchung unter 1.001 Eltern in Deutschland durch das Marktforschungsunternehmen Appinio in Zusammenarbeit mit Scalable Capital bestätigt dieses Potenzial: Während das klassische Sparkonto mit über 70 % bei der regelmäßigen Vorsorge noch Spitzenreiter ist, ist die Bereitschaft, mit renditestärkeren Alternativen für die Kinder anzulegen, sehr groß.

Viele Eltern investieren bereits für die eigene Vorsorge in ETFs (36,7 %) und Aktien (35,7 %) und über drei Viertel der Befragten ziehen eine Anlage an der Börse auch für ihre Kinder ernsthaft in Betracht oder planen dies. Die eigentliche Herausforderung, wie die Studie zeigt, ist jedoch nicht die fehlende Nachfrage, sondern fehlendes Finanzwissen. Gezielte Aufklärung ist der Schlüssel, um Eltern mit ihrem Nachwuchs noch stärker für die Anlage am Kapitalmarkt zu öffnen.

Die Kernergebnisse auf einen Blick:

  • Börse bereits in der Mitte der Gesellschaft angekommen:
    Mit 36,2 % (ETFs) und 35,7 % (Einzelaktien) sind Wertpapiere für den Aufbau ihres Vermögens bereits eine etablierte Säule, insbesondere für die private Altersvorsorge.
  • Auch bei der Kindervorsorge sind Eltern bereit für die Börse:
    Über drei Viertel der Befragten (76 %) möchte auch für ihre Kinder an der Börse anlegen. Aktuell nutzt fast jeder Dritte (27 %) regelmäßig ETFs als Teil seiner Anlagestrategie für den Nachwuchs.
  • Optimistischer Blick:
    60 % der Teilnehmer glauben, dass die finanzielle Zukunft ihrer Kinder besser oder viel besser sein wird als ihre eigene.
  • Renditestärkere Anlageformen gefragt:
    Das Sparkonto gilt für 38,4 % der Eltern weiterhin als wichtigste Vorsorgeform für Kinder, doch ETFs (26,8 %) folgen bereits auf Rang zwei. Im Kinderdepot selbst wünschen sich 39,4 % ETFs, oft kombiniert mit einer Tages- oder Festgeldkomponente (36,9 %).
  • Digitale Bereitschaft:
    60 % der Teilnehmer stehen der Nutzung digitaler Investment-Tools positiv gegenüber.
  • Finanzbildung als Hebel:
    Ein Drittel der Eltern zögern beim Investieren aufgrund von fehlendem Wissen - ein klares Signal für gezielte Aufklärung.

Anlagen für Kinder stark nachgefragt: Chance für die Finanzbildung

Die Ausgangslage für moderne Finanzprodukte ist positiv: 60 % der Eltern glauben, dass die finanzielle Zukunft ihrer Kinder besser sein wird als ihre eigene. Darüber hinaus ist das Interesse an digitalen Tools für die Geldanlage, wie etwa Broker-Apps, hoch: 57 % der Befragten stehen diesen positiv gegenüber. Besonders hervorzuheben ist laut der Studie die große Relevanz von Kinderdepots für Eltern, ein Produkt, das mithilfe des Appinio Hype Trackers als “High Speed Hype“ klassifiziert wird. Es weist einen außergewöhnlich hohen Curiosity Score auf, was ein großes Interesse und eine hohe Wechselbereitschaft bei der Zielgruppe signalisiert.

Obwohl das Sparbuch mit 38,4 % bei den Eltern nach wie vor die wichtigste Form der Vorsorge für ihre Kinder ist, zieht mehr als jeder Vierte (26,8 %) inzwischen ETFs als Alternative in Betracht. Eltern mit Kinderdepots wünschen sich zu knapp 40 % ETFs in Kombination mit Tages- und Festgeldkomponenten (36,9 %).

Der Wunsch nach einfachen ETF-Lösungen für die Geldanlage der Kinder ist groß, doch eine Hürde wird hierbei immer wieder hervorgehoben: Die Finanzbildung. Trotz der hohen Neugier wünscht sich jeder dritte Elternteil (34 %) mehr Aufklärung über die Kapitalmärkte. Weitere 25 % äußern allgemeine Unsicherheit bezüglich der Risiken am Kapitalmarkt. Die Neugier ist begründet: Mit breiten, langfristigen Anlagen in ETFs kann der Vermögensaufbau – gerade für Kinder aufgrund des langen Anlagehorizonts – besonders dynamisch verlaufen. Ein regelmäßiger Sparplan in einen weltweiten ETF kann aus 50 € im Monat für 18 Jahre ein kleines Vermögen von mehr als 25.000 € aufbauen*.

Darüber hinaus zeigen Eltern die Bereitschaft, mit ihren Kindern über Geld zu sprechen und sehen das Alter von etwa neun Jahren als den idealen Zeitpunkt für den Beginn der finanziellen Erziehung an. Ein wichtiger Aspekt, um das langfristige, diversifizierte Investieren auch ins Erwachsenenalter hinein weiterzuführen.

 

Dr. Vanessa Bittner, Account Managerin bei Appinio:

„Unsere Daten zeigen, dass der Großteil der Eltern ein hohes Interesse an der Kapitalmarktanlage aufzeigt, während Anlageklassen wie ETFs und Aktien längst in der Breite angekommen sind. Allerdings fühlen sich viele oft nicht ausreichend informiert. Die Studienergebnisse zeigen deutlich, dass ein erhebliches Aktivierungspotenzial vorhanden ist. Um noch mehr Eltern für das Thema Investieren zu gewinnen, ist Finanzbildung gefragt.”

 

Katharina Brunsendorf, Head of Content bei Scalable Capital:

„Eltern in Deutschland sind finanziell ‚wach‘ - das belegt die Studie. Dass jeder Zweite bereit ist, für den Nachwuchs an der Börse anzulegen, ist ein starkes Signal. Doch zwischen Mindset und Umsetzung klafft noch eine Lücke. Um diese Kluft zu überwinden, braucht es auch politische Flankierung: Die Bundesregierung muss bei der angekündigten Frühstart-Rente zügig ins Handeln kommen. Sie ist der entscheidende Hebel, um Finanzbildung breitenwirksam zu verankern und eine renditestarke Vorsorge-Säule von Geburt an zu schaffen.“

 

Das Kinderdepot als Brücke in die finanzielle Freiheit

Die Studienergebnisse machen deutlich: Das Interesse an einer modernen Vermögensbildung für die nächste Generation ist vorhanden. Mangelndes Wissen über die Möglichkeiten der Kapitalmärkte stellt jedoch noch eine Hürde dar, die es zu überwinden gilt. Scalable Capital bietet, neben edukativen Inhalten für Eltern, mit dem Kinderkonto eine digitale Lösung, die genau hier ansetzt: einfach, transparent und kosteneffizient. Es ermöglicht Eltern, bereits mit kleinen monatlichen Beträgen die Renditechancen des Kapitalmarkts zu nutzen oder sich für die Kinder attraktive Zinsen von derzeit 2,50 % p.a. (variable) über ein angeschlossenes Tagesgeldkonto zu sichern, was die identifizierte Wissenslücke durch praktisches Handeln schließt.

 

Methodik: Repräsentative Online-Umfrage von Appinio im Auftrag von Scalable Capital unter 1.001 Eltern in Deutschland.

Das interaktive Ergebnis-Board kann hier abgerufen werden. 

 

 

* Berechnung: Anfangsinvestition von 0 €, monatlicher Sparplan von 50 €. Angenommene Rendite von 9,29 % p.a. (Durchschnittliche Bruttorendite des globalen Aktienindex MSCI World in USD, 1970 bis April 2026, eigene Berechnung & Bloomberg). Ohne Berücksichtigung von Steuern, Kosten und Inflation. Vergangene Wertentwicklungen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.

 

 

Interviewanfragen gerne an presse@appinio.com

Über Appinio

Appinio ist ein weltweit tätiges Marktforschungsunternehmen, das eine leistungsstarke und intuitive Marktforschungsplattform mit Expertenberatung kombiniert. Das eigene, globale Panel ermöglicht es, schnell und effizient spezifische Zielgruppen zu befragen und Consumer Insights in Echtzeit zu erhalten. In über 190 Märkten aktiv, erhebt Appinio täglich Millionen von Meinungen, um Unternehmen dabei zu unterstützen, strategisch fundierte Entscheidungen zu treffen. Mit mehr als 3.000 Kunden weltweit – darunter Konzerne, KMUs, NGOs, Medien sowie führende Agenturen und Beratungsunternehmen – hat sich Appinio als vertrauenswürdiger Partner in zahlreichen Branchen etabliert. Das Unternehmen wurde 2014 von Jonathan Kurfess (Advisory Board member), Max Honig (CEO) und Kai Granaß (CTO) gegründet und hat seinen Hauptsitz in Hamburg.

Das Unternehmen arbeitet remote-first und seit mehreren Jahren profitabel. Mit einem vielfältigen Team von über 270 Mitarbeitenden aus mehr als 35 Nationen treibt Appinio weiterhin Innovationen voran und behauptet seine führende Rolle im Marktforschungssektor.


 

Über Scalable Capital

Scalable Capital ist eine führende Bank, die Menschen in Europa ermöglicht, ihre Geldanlage selbst zu gestalten. Mit Scalable Capital können Kunden günstig und einfach professionell in Aktien, ETFs, Kryptowährungen und Derivate investieren und Sparpläne anlegen. Attraktive Zinsen, Kredite sowie Private Equity runden das Angebot ab. Mit der European Investor Exchange bietet Scalable Capital eine Börse speziell für Privatanleger an. Bereits über eine Million Kunden haben zusammen über 40 Milliarden Euro auf der Plattform. Scalable Capital wurde im Jahr 2014 gegründet und beschäftigt heute in München, Berlin, Wien, Mailand und London mehr als 700 Mitarbeitende. Gemeinsam mit dem Gründer- und Führungsteam um Erik Podzuweit und Florian Prucker arbeiten sie an einer neuen Generation von Finanzservices.

Weitere Informationen unter: www.scalable.capital. Ein Factsheet, Fotos oder vergangene Pressemitteilungen stehen im Newsroom von Scalable Capital für Sie bereit.

 

Fakten, die im Kopf bleiben 🧠

Interessiert an weiteren Insights? Dann sind unsere Reports genau das richtige, mit Trends und Erkenntnissen zu allen möglichen Themen.

Zu den Reports