Super Bowl 2026: Snacks, Stars & Second Screen
Studienexperten · 23.02.2026 · 5min Lesezeit
Inhalt
Der Super Bowl 2026 hat es einmal mehr bewiesen: Das Event ist in Deutschland endgültig im Massenmarkt angekommen. Mit RTL als Reichweiten-Anker und einer massiven Präsenz in den sozialen Medien ist das Finale der NFL längst kein Nischenthema für US-Sport-Fans mehr.
Basierend auf einer Appinio-Umfrage unter Personen, die das Event verfolgt haben, zeigen wir dir, wie die Werbewirkung dieses Jahr wirklich aussah. Vom „Colakrieg“ über den Samstags-Ansturm im Supermarkt bis hin zum Smartphone-Check während der Halftime-Show: Die Daten zeigen klar, dass Brands heute mehr brauchen als nur ein hohes Budget. In diesem Guide erfährst du, wie du diese Insights nutzt, um deine Kampagnen das ganze Jahr über auf Champion-Niveau zu heben.
Reicht ein teurer Werbeplatz oder ein bekanntes Gesicht? Die Daten aus unserer aktuellen Studie zeigen: Wer nur auf den TV-Bildschirm starrt, verpasst die Hälfte der Action. Hier ist dein Guide, wie du die Insights aus dem Super Bowl 2026 für deine nächsten großen Kampagnen nutzt – egal ob für das nächste Touchdown-Event oder die anstehende EM.
1. Die Zielgruppen-Formel: Wer schaut eigentlich was?
Unsere Daten zeigen einen spannenden Split innerhalb der Netto-Stichprobe: Während 35 % der befragten Männer das gesamte Spiel live verfolgten, sind Frauen die wahren Entertainment-Junkies. Jede siebte Frau (14 %) schaltete gezielt nur für die Halftime-Show mit Bad Bunny ein.
Der Tipp: Plane deinen Media-Split smart. Männer erreichst du am besten „In-Game“. Bei weiblichen Zielgruppen liegt das größte Potenzial im Umfeld der Show und in den Post-Event-Highlights am nächsten Tag. Fast 30 % der Zuschauer konsumieren das Event zeitversetzt über Highlights.
2. Kreativ-Strategie: Mut zum „Erlebnis“ statt nur Werbung
Die Recall-Sieger des Abends wie Pringles und Uber Eats haben das Feld angeführt, weil sie auf echtes Storytelling gesetzt haben. Besonders spannend: Der „Colakrieg 2.0“. Pepsi hat mit Humor und einer Prise Provokation gegen Coca-Cola gepunktet – und das blieb in den Köpfen hängen.
Der Tipp: Unsere KI für qualitative Fragen zeigt: Zuschauer nehmen gute Spots als „kleinen Film“ wahr. Wenn du Weltstars einsetzt, sorge für eine authentische Rolle. Das lädt dein Markenimage bei fast 80 % der Befragten positiv auf. Humor und Rivalität sind Hebel, die im Gedächtnis bleiben.
3. Retail-Timing: Der Samstag ist dein „Endgegner“
Der Super Bowl ist ein geplantes Shopping-Event. Drei Viertel der Zuschauer haben gezielt dafür eingekauft. Das Hauptfenster für den Handel öffnet sich zwar am Montag vor dem Spiel, gipfelt aber in einem massiven Last-Minute-Peak am Samstag (22 % der Einkäufe).
Der Tipp: Deine POS-Aktivierung muss am Samstag vor dem Event ihren absoluten Höhepunkt erreichen. Beachte: Alkoholfreie Getränke (36 %) waren dieses Jahr relevanter als Bier (30 %). Bundle-Angebote (Snacks + Softdrinks) sind der Schlüssel zum Warenkorb.
4. Die Second-Screen-Falle: Bleib am Ball (oder am Handy)
Nur jeder Dritte schenkt dem TV-Bild die volle Aufmerksamkeit. Während 38 % privat chatten, nutzen 31 % das Handy aktiv für Recherchen zu den gezeigten Werbespots oder Produkten.
Der Tipp: Ein TV-Spot ohne Search-Strategie (SEO/SEA) ist eine verpasste Chance. Der „Digital Loop“ ist Pflicht: Wer während der Werbung zum Handy greift, muss deine Brand ganz oben in den Suchergebnissen oder im Feed finden, um die Neugier sofort in Conversion zu verwandeln.
Fazit: Actionable Insights für dein Marketing
Der Super Bowl 2026 war eine hocheffiziente „Consideration-Maschine“. Fast jeder zweite Zuschauer will sich in den Tagen danach näher mit den beworbenen Marken beschäftigen. Nutze diese Insights, um deine Strategie zu schärfen.
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