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FMCG-Report: Großes Potential für neue Produkte Veröffentlichung: 26. November 2020

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Kontaktbeschränkungen, ein gedrosseltes Sozialleben und verringerte Freizeitmöglichkeiten haben die heimischen vier Wände zum wichtigsten Lebensmittelpunkt in Zeiten von Corona werden lassen. Statt mit Freunden ins Restaurant zu gehen wird verstärkt zu Hause geblieben. Selbstgekochte Gerichte, neueste Trends im Lebensmittelbereich und Snacks aus dem Supermarkt sind die Verkaufsschlager. Ein riesiges Potential für Unternehmen im Bereich FMCG also, um neue Produkte und Handelstrends auf dem Markt zu etablieren. Um Marken und Hersteller bei den grundsätzlichen Anforderungen dieses hart umkämpften Marktes, welche in diesem Jahr noch in ihrer Komplexität gestiegen sind, mit Zahlen und Daten rund um das Konsumverhalten der Bevölkerung zu unterstützen, hat das Hamburger Marktforschungsunternehmen Appinio eine deutschlandweite repräsentative Studie (nach Alter und Geschlecht) mit 2.000 Konsumenten durchgeführt.

Großes Potential für den Verkauf von Neuprodukten

Insgesamt haben 40 Prozent der Deutschen im letzten Monat mindestens ein neues Produkt oder einen neuen Artikel ausprobiert. Dabei spielte es keine Rolle, ob die Person männlich (51 Prozent) oder weiblich (50 Prozent) war, um zu einem oder mehreren neuen Produkttrends zu greifen. Das Alter spielt dagegen eine größere Rolle: 55 Prozent der 16- bis 24-Jährigen und 48 Prozent der 25- bis 34-Jährigen haben sich in den letzten vier Wochen mindestens ein Produkt zum ersten Mal gekauft. In der Generation der 45- bis 55-Jährigen waren es nur 31 Prozent und bei den 55- bis 65-Jährigen nur 28 Prozent. Das Alter spiegelt sich auch im aktuellen Beschäftigungsstatus wider: 52 Prozent der Studenten und 42 Prozent der Vollzeit Berufstätigen haben mindestens eine Produktneuheit ausprobiert, während Rentner:innen mit 63 Prozent am stärksten verneinten.

 

 

Große Familien und Großstädter am probierfreudigsten

Haushalte mit mehr als vier Personen sind dabei offener gegenüber Neuheiten bei Lebensmitteln: So gaben 48 Prozent derjenigen, die für mehr als vier Personen einkaufen, an, zu bis dahin noch unbekannten Produkten gegriffen zu haben. Die Wahrscheinlichkeit für einen neuen Produktkauf steigt außerdem mit der Einwohnerzahl im Wohnort der Befragten: 46 Prozent derjenigen, die in Großstädten wohnen (>500.000 Einwohner) gaben an, etwas Neues probiert zu haben, während dies in Städten mit weniger als 10.000 Einwohnern nur 34 Prozent angaben.

Wer häufiger Sport treibt ist vergleichsweise auch offener für neue Produkte und Trends. Während 48 Prozent der sportlich aktiven Menschen (“3 - 4 Mal Sport pro Woche”) angaben, im letzten Monat mindestens ein neues Produkt probiert zu haben, gaben dies nur 25 Prozent der Sportmuffel („treibe gar keinen Sport“) an.

 

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Die gesamten Studienergebnisse hat Appinio in einem 27-seitigen Report zusammengefasst. Interessierte können den Report zur Studie unter Angabe von Kontaktdaten herunterladen.

 

Zum Report


Beliebte Kategorien und wie man den Konsumenten erreicht

Die beliebteste Kategorie, um neue Trends bzw. Food Trends auszuprobieren, sind Lebensmittel wie bspw. Fleisch- oder Milchprodukte. Hier haben 35 Prozent derjenigen, die ein neues Produkt gekauft haben, zugeschlagen. Auch beliebt sind neuartige Süßigkeiten und Snacks, die in 33 Prozent der Einkaufskörbe gewandert sind. Mit 20 Prozent folgen auf dem dritten Platz News aus dem Tiefkühlregal.

 

Diejenigen, die in den letzten vier Wochen Neuheiten gekauft haben, haben sich zu 26 Prozent von Empfehlungen von Freunden dazu verleiten lassen. Dies funktioniert besonders gut bei der Altersgruppe 16 bis 24 Jahre (31 Prozent). Mit 25 Prozent scheinen aber auch Probieraktionen und Coupons zum Kauf anzuregen. Diese wirken am stärksten in der Altersgruppe der 35- bis 44-Jährigen (33 Prozent) sowie bei 25- bis 34-Jährigen (27 Prozent). Einen positiven Effekt auf das Kaufverhalten der Konsumenten hatte bei gut jedem Fünften (22 Prozent) Werbung im Laden, direkt am Point-of-Sale. Neben den 25- bis 34-Jährigen (25 Prozent) wirkte diese auch bei jeweils 23 Prozent der 16- bis 24-Jährigen und der 55- bis 65-Jährigen und verleitete zum Kauf eines bis dato unbekannten neuen Produktes.

 

 

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