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Travel-Report: Das Reiseverhalten der Deutschen 2020
Veröffentlichung: 5. August 2020

In diesem Jahr ist alles etwas anders - seit Ausbruch der weltweiten Corona-Pandemie beeinflusst diese nicht nur unser tägliches Leben, sondern auch die Highlights des Jahres wie Reisen und Urlaub und somit die gesamte Tourismusbranche. Das Marktforschungsinstitut Appinio hat repräsentativ die deutsche Bevölkerung danach befragt, wie sich ihr Reiseverhalten durch COVID-19 verändert hat. Befragt wurden 1.000 Personen, deren Alter und Geschlecht nach Zensus 2011 die Bevölkerung widerspiegeln. Das Durchschnittsalter beträgt 40,3 Jahre.


Was bedeutet Urlaub für die Deutschen? 

Jeder Zweite verbindet mit privaten Reisen die Möglichkeit, den Stress des Alltags hinter sich zu lassen. Für 38 Prozent der Deutschen ist es außerdem eine Möglichkeit, Zeit mit ihren Liebsten zu verbringen. Neue Erfahrungen (25 Prozent) sowie neue Kulturen kennenzulernen (23 Prozent) spielen ebenfalls eine wichtige Rolle. Sechs Prozent der Deutschen verbinden mit Urlauben jedoch auch häufig puren Stress - vor allem die Altersklasse 35 - 44 stimmt mit rund 8 Prozent dieser Aussage zu.

 

Entwicklung des Reiseverhaltens und Tourismus im eigenen Land

Wie wird sich die deutsche Tourismuswirtschaft nach und in der Corona-Krise entwickeln? 48 Prozent der Deutschen stimmen der Aussage zu, dass die Zukunft des Reisens immer mehr in Deutschland liegt. Jeder zweite Deutsche geht davon aus, dass die Corona-Krise auch über 2020 hinaus das Reiseverhalten verändern wird und immer mehr den Trends zum Regionalen folgt . Auch die Entwicklung der Geschäftsreisen ist dabei betroffen. So denken 43 Prozent der Befragten, dass es in der modernen Zukunft weniger Geschäftsreisen geben wird. Mehr als jeder Dritte geht davon aus, dass das Thema nachhaltiger Tourismus und regionale Angebote in Zukunft eine größere Rolle spielen wird.

 

Die Wahl der Unterkunft in der Zukunft des Reisens

Den größten Beitrag zum Umsatz im Tourismus haben bislang Hotels generiert. Fast 70 Prozent der Deutschen haben vor dem Ausbruch von Covid 19 meistens in Hotels übernachtet - über 40 Prozent haben außerdem Ferienwohnungen genutzt. Eine andere Möglichkeit des Reisens stellt die Übernachtung bei Freunden oder der Familie dar. Aktuell hat sich die Wahl der Unterkunft verschoben. Diese Entwicklung zeigt sich eindeutig in den Zahlen: 57 Prozent der Deutschen würden in Zeiten von Corona in Ferienwohnungen übernachten, während nur noch jeder Zweite das Hotel nutzen würde. Die private Unterkunft bei Familie und Freunden ist ebenfalls attraktiver geworden, knapp jeder Dritte würde diese Form der Übernachtung wählen. Auch die mobilen Unterkünfte wie Campingwagen/Wohnmobile sind wieder zum modernen Mittel der Wahl geworden und können von der aktuellen Lage profitieren (plus 12 Prozentpunkte), ebenso wie Zelte (plus 8 Prozentpunkte).

 

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Die gesamten Studienergebnisse hat Appinio in einem 30-seitigen Report zusammengefasst. Interessierte können den Report zur Studie unter Angabe von Kontaktdaten herunterladen.

Zum Studien-Download

 

Auf diese drei Dinge kommt es an

Damit wieder mehr Deutsche die Unterkunft im Hotel in Betracht ziehen, erwarten die Befragten die folgenden Leistungen: 67 Prozent wünschen sich die regelmäßige Desinfektion aller Oberflächen. 64 Prozent möchten Desinfektionsmittel in ihrem Zimmer vorfinden. Und 56 Prozent der Deutschen erwarten, dass Services wie das Restaurant länger geöffnet sind, damit weniger Gäste gleichzeitig vor Ort sein können. Die Möglichkeit, dass Wellnessbereiche wie die Sauna gesperrt sind, befürworten nur 27 Prozent der Befragten, feste Uhrzeiten für die Bereiche wie Restaurant oder Schwimmbad befürworten dagegen 39 Prozent.

 

Extra-Sicherheit für Extra-Kosten

In Zeiten der Unsicherheit werden Zusatzangebote attraktiver: 61 Prozent der Deutschen sind bereit dazu, einen Aufpreis dafür zu bezahlen, dass sie kostenlos stornieren können. Für die Rückholung im Falle eines Lockdowns würden 59 Prozent einen zusätzlichen Beitrag bezahlen. Die Reiserücktrittsversicherung ist ebenfalls ein Service, für den gerne extra gezahlt wird: 58 Prozent der Deutschen nehmen einen Aufpreis hierfür in Kauf.

 


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