Zocken auf dem Smartphone: Wie Mobile Games den Markt erobern

Appinio Research · 12.06.2023 · 6min Lesezeit

53 Prozent der Teilnehmer spielen mehrmals täglich auf ihrem Smartphone.

Unsere Smartphones sind unsere st√§ndigen Begleiter. Wir telefonieren, schreiben Nachrichten, machen Fotos und ja, wir spielen auch darauf. In den letzten Jahren ist der Markt f√ľr Mobile Games enorm gewachsen und wir sind verw√∂hnt mit einer gro√üen Vielfalt ‚Äď Egal ob Pok√©mon Go, Tetris oder Candy Crush. Doch wie sieht das Konsumverhalten in Sachen Mobile Games bei den Deutschen aus? Wir haben in einer repr√§sentativen Umfrage von Appinio, quotiert nach Alter und Geschlecht, bei 1.000 Deutschen nachgefragt und spannende Erkenntnisse gewonnen.

 

Du willst parallel noch tiefer in die Zahlen des Blogbeitrags eintauchen? Gar kein Problem. Hier geht es zum Dashboard:

 

 

Team Android

Was das Handy angeht werden klare Teams gew√§hlt und die Masse hat gesprochen: "Team Android". 70 Prozent der Mobile Gamer verwenden Android als Betriebssystem. Lediglich 30 Prozent setzen auf iOS. √úberraschend dabei? Den h√∂chsten Anteil an iOS-Nutzern stellt die Generation Z dar (48 Prozent), w√§hrend Android vor allem von den 45- bis 54-J√§hrigen bevorzugt wird (78 Prozent).
 
Ob das Handy Gamern wirklich wichtig ist? Absolut. Mehr als die Hälfte der Teilnehmenden spielt mehrmals täglich auf dem Smartphone (53 Prozent). Besonders die 25- bis 34-Jährigen (57 Prozent) und die 55- bis 65-Jährigen (55 Prozent) sind dabei sehr aktiv. Etwa 40 Prozent spielen 1-3 Stunden pro Woche Mobile Games, während 26 Prozent sich noch mehr Zeit zum Spielen nehmen.

Die Qual der Wahl

Du glaubst, es ist schwer sich zwischen den vielen Spielen zu entscheiden? Kein Wunder! Am 19. Mai 2023 standen Nutzenden rund 1,02 Millionen Spiele im US amerikanischen App Store zur Verf√ľgung. Das sind fast so viele Spiele, wie die Stadt K√∂ln Einwohner hat (QUELLE: Statista).

1,02 Millionen Spiele finden wir auf den Handys unserer Teilnehmenden nat√ľrlich nicht,  im Durchschnitt  spielen sie 2-3 Spiele (58 Prozent). Dabei haben die Deutschen ganz klare Favorites: Am begehrtesten sind Casual Games (44 Prozent), gefolgt von Strategie-Spielen (41 Prozent) und Puzzles (38 Prozent). Dabei bevorzugen die 55- bis 65-J√§hrigen Casual Games (53 Prozent), w√§hrend die Generation Z eher auf Strategie-Spiele setzt (46 Prozent).

 

Aber damit es auch nie langweilig wird, wird regelm√§√üig f√ľr Nachschub gesorgt. Die Deutschen laden sich 1-2 Spiele pro Monat herunter, besonders in der Generation Z (53 Prozent). Bei den 55- bis 65-J√§hrigen beschr√§nkt sich das Herunterladen von Games hingegen auf 1-2 Mal im Jahr (55 Prozent).

Ist der App Store die beste Werbefläche?

Wer sich nach neuen Spielen umschaut, findet diese meist √ľber den eigenen App Store und dessen Empfehlungen (38 Prozent). 31 Prozent verlassen sich auf pers√∂nliche Empfehlungen von Freunden und Familie. Vor allem M√§nner treffen ihre Wahl basierend auf den Empfehlungen des App Stores (44 Prozent), etwa 12 Prozent mehr als Frauen. In der App selbst interessieren sich 69 Prozent der Teilnehmenden vor allem f√ľr Werbung f√ľr neue Spiele (anstatt Markenwerbung mit 30 Prozent).

Keine Lust auf Werbung

Wer kennt es nicht? Das Spiel ist gerade am spannendsten Punkt angekommen und ZACK, Werbung. Der erste Gedanke in der Situation "Handy Werbung blockieren". Genau das denken sich auch die Deutschen, denn denen gefällt die Werbung in Games auch absolut nicht. Die Mehrheit spielt nur kostenlose Spiele mit In-App-Käufen, aber ohne Werbung (60 Prozent). Insgesamt bestätigt knapp die Hälfte der Teilnehmenden, dass sie nicht mit In-App-Werbung interagieren. Besonders die älteren Generationen lehnen In-App-Werbung ab und ignorieren sie größtenteils (zum Beispiel die 55- bis 65-Jährigen zu 61 Prozent).
 
Warum sollte man sich √ľberhaupt mit Werbung besch√§ftigen? F√ľr viele ist es interessant, weil sie dadurch neue Features freischalten k√∂nnen (39 Prozent) oder In-Game-W√§hrung erhalten (35 Prozent), indem sie auf die Werbung klicken. Insbesondere wenn es um In-Game-W√§hrung geht, bevorzugen sie Werbung, etwa durch Anschauen von Videos (70 Prozent), statt Ausgaben daf√ľr bew√§ltigen zu m√ľssen (65 Prozent).

Was funktioniert und was nicht?

Funktioniert: In-Game-W√§hrung durch Werbung schauen. Die M√∂glichkeit, durch Werbung In-Game-W√§hrung zu verdienen, f√ľhrt bei der Mehrheit dazu, dass sie das Spiel √∂fter spielen ohne daf√ľr Geld ausgeben zu m√ľssen (39 Prozent). Insbesondere j√ľngere Altersgruppen (zum Beispiel die 25- bis 34-J√§hrigen mit 44 Prozent) profitieren davon.
 
Funktioniert nicht: Personalisierte Werbung. Man könnte denken, dass personalisierte Werbung mehr Aufmerksamkeit bekommt. Aber nur 10 Prozent der Teilnehmenden stimmen dem zu. Ein großer Unterschied zeigt sich zwischen der Generation Z und den Millennials. Nur 5 Prozent der Gen Z stimmen der Aussage zu, dass sie personalisierte Werbung aufmerksamer konsumieren, während es bei den Millennials etwa 11 Prozent mehr sind.

Fazit zu In-Games Werbung

Mobile Games haben den Markt erobert und sind zu einem wichtigen Teil unseres Alltags geworden. Die Teilnehmenden unserer Umfrage spielen lieber kostenlose Spiele mit In-App-Käufen, aber ohne Werbung. Bewertungen und In-App-Währung spielen dabei eine wichtige Rolle. Der App Store und seine Empfehlungen sind ein beliebter Weg, um neue Spiele zu finden. Die Wahl des Betriebssystems ist anhand des Alters und der Generation unterschiedlich. Aber unabhängig davon, ob Android oder iOS, das Smartphone ist und bleibt unser ständiger Begleiter und wird uns weiterhin mit einer breiten Auswahl an Mobile Games verwöhnen.

 

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