Der digitale Wandel in der Gesundheitsbranche: KI & Gesundheitstracker

Appinio Research · 20.07.2023 · 7min Lesezeit

42 % der Teilnehmenden nutzen einen tragbaren Gesundheitstracker

Die Gesundheitsbranche erlebt derzeit einen bemerkenswerten Wandel durch die fortschreitende Digitalisierung. Im Rahmen einer aktuellen Umfrage wurden die Einstellungen der Deutschen zu virtuellen Arztterminen, dem Einsatz von K√ľnstlicher Intelligenz (KI) im medizinischen Bereich und der Nutzung von Gesundheitstrackern analysiert. Die gewonnenen Erkenntnisse geben Aufschluss √ľber die Akzeptanz und das Vertrauen der Bev√∂lkerung in diese neuen digitalen Ans√§tze. In einer repr√§sentativen Umfrage, quotiert nach Alter und Geschlecht, hat Appinio bei 1.000 Deutschen nachgefragt und spannende Erkenntnisse gewonnen. 

 

Du willst parallel noch tiefer in die Zahlen des Blogbeitrags eintauchen? Gar kein Problem. Hier geht es zum Dashboard:

 

                      

Wie wichtig ist uns die eigene Gesundheit?

Die Antwort? Ziemlich wichtig! Denn die Umfrage zeigt, dass sich die Mehrheit der Befragten (67 %) mindestens einmal in der Woche (und 20 % sogar täglich) mit ihrer eigenen Gesundheit beschäftigt. Interessant ist auch der Blick auf die Krankenversicherung der Befragten. 79 % haben eine gesetzliche Krankenversicherung. 11 % haben eine private Versicherung gewählt, um zusätzliche Leistungen und mehr Flexibilität zu erhalten. Und 10 % haben sowohl eine gesetzliche als auch eine private Versicherung, um von den Vorteilen beider Systeme profitieren zu können.

Arzttermin online oder klassisch? 

Medikamte online kaufen wird immer normaler, aber wie sieht es mit dem Arztbesuch an sich aus? Wenn die Deutschen zum Arzt m√ľssen, so vereinbaren sie diese Termine zu 79 % √ľber das Telefon. Im Vergleich dazu nutzen nur 22 % der Befragten die M√∂glichkeit, direkt √ľber die Website der Praxis einen Termin zu buchen. Frauen nutzen dabei h√§ufiger das Telefon (85 % vs. 73 % der M√§nner), w√§hrend M√§nner eher digitale Tools (24 % vs. 20 %) oder Vermittlungsplattformen wie die Teleclinic (17 % vs. 15 %) bevorzugen.

 

Aber auch Arztbesuche werden digitaler! Obwohl 81 % der Teilnehmenden noch keinen Arzttermin online wahrgenommen haben, k√∂nnen sich viele vorstellen, dies in Zukunft zu tun. Besonders bei Millennials ist die Bereitschaft hoch, einen online Arzttermin zu vereinbaren (53 % vs. 35 % der 16-24-J√§hrigen). Von denen, die bereits einen Arzttermin online wahrgenommen haben, waren 81 % (sehr) zufrieden. 

 

Die Vorteile vom online Arzt: 

  • Vermeidung von Wartezeiten (45 %)
  • H√∂herer Komfort (40 %)
  • M√∂glichkeit, das Zuhause nicht verlassen zu m√ľssen (37 %) 
  • Vermeidung von Ansteckungsgefahren (36 %)

 

KI im Gesundheitswesen

Die Umfrage zeigt, dass den √Ąrzten und √Ąrztinnen ein hohes Vertrauen entgegengebracht wird, w√§hrend das Vertrauen in den Einsatz von K√ľnstlicher Intelligenz (KI) im medizinischen Bereich geringer ist. 55 % der Befragten geben an, den √Ąrzten und √Ąrztinnen (voll und ganz) zu vertrauen, w√§hrend nur 33 % (sehr) hohes Vertrauen in KI haben. Es ist jedoch erw√§hnenswert, dass nur 14 % (√ľberhaupt) kein Vertrauen in KI haben. Frauen zeigen sich hierbei skeptischer und vertrauen KI weniger als M√§nner (36 % vs. 30 %). 10 % der Befragten haben bereits pers√∂nliche Erfahrungen mit dem Einsatz von KI bei einem Arztbesuch gemacht.

 

Doch die Bereitschaft KI im Gesundheitswesen zu nutzen, ist da. So geben 42 Prozent der Befragten an, dass sie (voll und ganz) bereit w√§ren ihre Daten zu teilen, w√§hrend nur 13 Prozent dies (√ľberhaupt) nicht zu tun w√ľrden. 

Health Nut Alarm

Sport, gesunde Ern√§hrung und ein gutes K√∂rpergef√ľhl reichen uns schon lange nicht mehr aus, um sicher zu gehen, dass wir einen gesunden Lebensstil f√ľhren. Manche Deutsche sind wahre "Health Nuts" und lassen ihren Alltag von Digital Tools analysieren. Was genau gemeint ist? Health Tracker. Rund 40 % der Befragten nutzen einen tragbaren Gesundheitstracker.

 

Die meistgenutzten Marken: 

  • Apple (32 %)
  • Samsung (28 %)
  • Fitbit (23 %)

Und was genau tracken die Deutschen? Gesundheitstracker und Apps werden vor allem in den Bereichen Bewegung (58 %), Schlaf (38 %) und Blutdruck (35 %) zur √úberwachung der Gesundheit eingesetzt. J√ľngere Teilnehmende tracken zudem h√§ufiger ihre Ern√§hrung. Jede f√ľnfte Frau √ľberwacht zudem ihre Menstruation.

Achtung, Achtung - hier kommen die Hypes!

 

Auch in dieser Ausgabe des Hype Trains haben wir in Erfahrung gebracht, was die Deutschen im Gesundheitsbereich besonders interessiert. Die Hypes in diesem Monat? Wearables und Fitness Tracker, Telemedizin und Arztbesuche online sowie Gesundheitsrobotik und mehr. 

 

Um uns dabei fachkundig unterst√ľtzen zu lassen, haben wir eine wahre Expertin an Bord geholt: Dr. med. Alice Martin, Gr√ľnderin und COO von dermanostic. 

 

Du willst mehr zu den Hypes erfahren und was Dr. med. Alice Martin zu ihnen zu sagen hat? 

Hier geht es zum Hype Train!

 

 

KI und Digital Tools verwandeln den Gesundheitsmarkt

Die Digitalisierung ver√§ndert die Gesundheitsbranche und bietet neue M√∂glichkeiten. Zum Beispiel eine online Sprechstunde, einen online Arztbesuch oder den Einsatz von K√ľnstlicher Intelligenz. Die Umfrage zeigt, dass die Akzeptanz von online Arztterminen steigt und viele Menschen bereit sind, diese in Zukunft vermehrt in Anspruch zu nehmen. Das Vertrauen in K√ľnstliche Intelligenz ist zwar noch geringer, aber dennoch vorhanden. Vor allem in der Auswertung von Bildern und der Behandlungsplanung wird KI als n√ľtzlich erachtet. Gesundheitstracker und Apps finden ebenfalls eine hohe Nutzung, insbesondere in den Bereichen Bewegung, Schlaf und Blutdruck√ľberwachung. Die Digitalisierung er√∂ffnet neue Wege zur besseren Gesundheitsvorsorge und erm√∂glicht eine effizientere medizinische Versorgung.
 

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